Gold bleibt mit Potenzial gefragt
Gold zeigt sich weiter robust und könnte nach Einschätzung von Experten erneut zulegen. Gleichzeitig entwickeln sich auch andere Rohstoffe unterschiedlich.

Die LBBW sieht für Gold weiterhin Aufwärtspotenzial und rechnet bis Mitte 2027 mit 5000 US-Dollar (ca. 4042 Franken) je Feinunze. Sinkende Energiepreise und nachlassende Inflationssorgen könnten die Stimmung am Goldmarkt zusätzlich verbessern und weitere Käufe begünstigen.
Auch die anhaltend starke Nachfrage nach Münzen und Barren sowie ein begrenztes Angebot sprechen für steigende Goldpreise in Zukunft. Belastend wirken dagegen die schwache Schmucknachfrage sowie eine zurückhaltende Aufstockung der Goldreserven durch zahlreiche Notenbanken weltweit.
Wie die «LBBW» berichtet, bleibt ausserdem die Politik der Vereinigten Staaten ein wichtiger Unsicherheitsfaktor für die Finanzmärkte und Anleger. Gold dürfte deshalb nach Einschätzung der Analysten weiterhin als sicherer Hafen gefragt bleiben und zusätzlich von Unsicherheiten profitieren.
Gold und Kupfer im Fokus
Im Bergbausektor stieg das weltweite Übernahmevolumen im ersten Quartal 2026 auf 26,28 Milliarden US-Dollar deutlich gegenüber dem Vorquartal. Gleichzeitig sank die Zahl der Transaktionen, wodurch grosse Unternehmensübernahmen den Markt derzeit besonders stark dominieren und prägen.
Vor allem Gold- und Kupferprojekte stehen bei strategischen Käufern weiterhin besonders hoch im Kurs und bleiben langfristig stark gefragt. Kleinere Projekte profitieren bislang deutlich weniger, obwohl grosse Produzenten zunehmend Beteiligungen und strategische Partnerschaften mit Entwicklern eingehen.
Wie «wallstreet-online» berichtet, könnte sich diese Entwicklung später auch auf kleinere Gold- und Kupferprojekte positiv auswirken. Grössere Unternehmen sichern sich bereits heute frühzeitig aussichtsreiche Rohstoffvorkommen durch Beteiligungen und Kooperationen mit Projektentwicklern weltweit.
Rohstoffe im Überblick
Am Rohstoffmarkt legten Gold, Silber, Platin und Palladium zuletzt zu, während die Preise für Brent- und WTI-Öl nachgaben. Auch bei weiteren Rohstoffen zeigten sich im Tagesverlauf teils deutliche Preisbewegungen in unterschiedliche Richtungen an den internationalen Handelsplätzen.

Kakao, Zucker und Erdgas verteuerten sich zuletzt, während Kaffee, Mais sowie verschiedene Sojaprodukte Kursverluste verzeichneten. Anleger beobachten deshalb neben Edelmetallen weiterhin zahlreiche Rohstoffmärkte und deren tägliche Preisentwicklung besonders aufmerksam weltweit.
Wie «finanzen.net» berichtet, legte der Goldpreis zuletzt auf 4.050,03 US-Dollar je Feinunze zu. Gleichzeitig gewann auch Silber an Wert, während die Ölpreise im Tagesverlauf deutlich nachgaben.












