Roger Federer kehrt dem Tennisplatz den Rücken. Als Werbestar wird er uns aber auch noch in den nächsten Jahren, ja gar Jahrzehnten erhalten bleiben.
Roger Federer Wimbledon
Roger Federer sagt «Goodbye». Der Schweizer Tennisstar beendet mit 41 Jahren seine einzigartige Karriere. - keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Mit 41 Jahren hängt Tennisstar Roger Federer sein Racket endgültig an den Nagel.
  • Damit geht der Tenniswelt, nicht aber der Werbebranche eine Legende verloren.

20 Grand-Slam-Titel, 103 Turniersiege und 310 Wochen an der Spitze der Tennis-Weltrangliste – Roger Federer hat eine einzigartige Karriere hingelegt. Dass er nun mit 41 Jahren in den Ruhestand geht, bricht Tennisfans rund um den Globus umso mehr das Herz.

Stefan Vogler
Stefan Vogler berät seit 35 Jahren mehr als 300 Marken und Unternehmen aller Branchen im Bereich Marketing und Kommunikation. - markenexperte.ch

Doch ganz von der Bildfläche wird der Maestro nicht verschwinden, ist sich Stefan Vogler sicher: «Roger Federer ist eine Werbeikone – und das wird sich auch in den nächsten zwei bis drei Jahren nicht ändern.» Insbesondere als Botschafter der Schweiz bleibe er präsent – und das auf der ganzen Welt.

Schweizer Firmen blieben Roger Federer treu

Dass sich «Schweiz Tourismus» daher von dem Tennisstar trennen wird, bezweifelt Vogler. Ebenso andere grosse Schweizer Marken wie beispielsweise Jura, Sunrise oder On.

Roger Federer tritt zurück – ein guter Entscheid?

«Einzig bei Barilla könnte es in geraumer Zeit sein, dass sie aussteigen», meint Vogler. Der Grund: es handelt sich um eine ausländische Marke.

Im aktuellen Werbespot von «Schweiz Tourismus» wirbt Roger Federer zusammen mit der US-amerikanischen Schauspielerin Anne Hathaway für die Schweiz als Tourismusort.

«Gleichwohl», so Vogler, «wird der Markenwert von Roger Federer noch einige Zeit hoch bleiben.» So hoch, dass der Marketing-Experte kaum glaubt, dass jemand in seine Werbe-Fussstapfen treten wird. «Die Schweiz hat aktuell niemanden, die oder der weltweit auch nur annähernd eine ähnliche Bekanntheit und Reputation wie Federer hat.»

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