Euro

    Euro im Aufwind dank Handelsdeal und schwachem Dollar

    Sandra Morgenroth
    Sandra Morgenroth

    USA,

    Ein Zollkompromiss mit den USA, schwächere Konjunkturdaten aus Übersee und stabile EZB-Aussagen lassen den Euro weiter steigen.

    epositphotos
    Der Euro profitiert aktuell von schwachen US-Daten und einer klaren EZB-Linie. (Symbolbild) - depositphotos

    Der Euro hat in den letzten Wochen gegen den US-Dollar sukzessive Boden gutgemacht. Zu Beginn der Woche lag der Kurs bei 1,1763 US-Dollar, so «FXStreet».

    Damit bliebt er auf dem höchsten Stand seit Anfang Juli. Über den gesamten Juli bewegte sich der Euro vor allem zwischen 1,16 und 1,18 US-Dollar, so «Exchange-Rates».

    Auslöser der aktuellen Rally ist neben schwächeren US-Konjunkturdaten ein politischer Durchbruch: Die USA und die EU haben sich auf ein Handelsabkommen geeinigt.

    EZB und Zollpolitik stützen Marktstimmung

    Laut «Trading Economics» senken sich die zuvor angedrohten US-Zölle von 30 auf 15 Prozent. Dies schafft mehr Planbarkeit für europäische Exporte und wird von der EU-Kommission als Stabilitätsfaktor hervorgehoben.

    euro zölle
    Die Zoll-Einigung und Konjunkturhilfe stärken den Euro. (Symbolbild) - depositphotos

    Die Europäische Zentralbank (EZB) erhöhte zuletzt ihre Prognose für die wirtschaftliche Entwicklung, belässt aber die Leitzinsen weiterhin bei zwei Prozent. In ihrer Juli-Erklärung bezeichnet die EZB die Inflationsentwicklung im Euroraum als «im Zielbereich».

    Euro stabil, Dollar unter Druck

    Sie sieht dank robuster Beschäftigung und steigender Löhne eine solide Nachfragesituation, wie die Notenbank mitteilt, so «European Central Bank».

    In den USA rücken dagegen schwächere Unternehmensinvestitionen, ein trüber Immobilienmarkt und rückläufige Stimmungsindikatoren ins Zentrum. Die zuletzt veröffentlichten Daten signalisieren eine abkühlende Wirtschaftsdynamik.

    Damit setzen sie den Dollar zunehmend unter Druck, so «Wallstreet Online».

    Experten: Abwarten auf weitere Impulse

    Marktanalysten betonen, dass der Aufwärtsdruck für den Euro zunächst bestehen bleibt. Gleichzeitig mahnen sie zur Vorsicht.

    Politische Unsicherheit und die anhaltenden Auswirkungen internationaler Handelskonflikte können das Bild jederzeit verändern. Auch die weitere Zinsentwicklung in den USA und Europa gilt als neuralgischer Punkt für die kommenden Monate.

    Glaubst du, dass der Euro weiter an Stärke gewinnt?

    Die aktuellen Kursbewegungen zeigen deutlich, wie sensibel Anleger auf neue Konjunkturmeldungen sowie politische Entwicklungen reagieren. Auf Sicht bleibt die Stimmung am Devisenmarkt damit trotz der Erholung des Euro angespannt.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #1026 (nicht angemeldet)

    Eher laues lüftli

    Weiterlesen

    EZB vor Bankenskyline Frankfurt
    Weiter zwei Prozent
    Donald Trump
    508 Interaktionen
    «Basar-Händler»
    US-Präsident Donald Trump
    7 Interaktionen
    Mehr Export

    MEHR IN NEWS

    Man muss die Eltern kritisieren, nicht die Kinder!
    114 Interaktionen
    Schweigepfad-Lärm
    Appenzell
    Appenzell
    Glüttenhütten AG

    MEHR EURO

    Jimi Blue Ochsenknecht
    29 Interaktionen
    Hotelrechnung
    Disneyland Paris
    30 Interaktionen
    Paris
    skifahren
    15 Interaktionen
    85 Euro pro Tag!
    15 Interaktionen
    Paris

    MEHR AUS USA

    9 Interaktionen
    Washington
    Xi Jinping
    9 Interaktionen
    Bei Trump-Besuch
    Christa Pike
    115 Interaktionen
    Missglückt
    5 Interaktionen
    Nach Vorfall