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Danone ruft zusätzliche Babynahrung zurück

Maja Bojic
Maja Bojic

Deutschland,

Danone erweitert den Rückruf von Babynahrung wegen möglicher Toxinbelastung und betrifft Chargen in mehreren Ländern mit aktuellen Behördenwarnungen.

Danone  Babynahrung
Danone ruft weitere Babynahrungsprodukte wegen möglicher Toxinbelastung zurück. (Archivbild) - keystone

Danone hat erneut Produktionen seiner Babynahrungsmarken Aptamil und Milumil zurückgerufen. Grund dafür sind neue Grenzwerte für den Cereulid-Toxinwert, die von der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde angepasst wurden.

Laut «dpa» sollten Eltern die betroffenen Babynahrungschargen sofort aus dem Gebrauch nehmen. Bei Symptomen wie Übelkeit oder Erbrechen wird geraten, unverzüglich ärztlichen Rat einzuholen.

Fühlst du dich ausreichend über die Rückrufe von Babynahrung informiert?

In Deutschland, Österreich und weiteren EU-Ländern hat der Rückruf laut «Reuters» mindestens 120 Produktionschargen der Aptamil- und Milumil-Formel umfasst. In den Zutatenproben war zuvor das von Bacillus cereus gebildete Toxin nachgewiesen worden.

Babynahrung-Rückrufe: Europaweite Kontrollen nach neuen Kontaminationen

Diese Massnahme folgt auf ähnliche Probleme bei anderen Herstellern, was europaweite Überprüfungen ausgelöst hat. «Reuters» meldet, dass die kontaminierten Zutaten aus einem Zulieferwerk in China stammen und auch andere Marken betroffen sind.

Bereits im Januar hatte Danone in Deutschland und Frankreich bestimmte Milchpulverbatches zurückgerufen, weil Behörden aktualisierte Sicherheitsempfehlungen herausgaben. Verbraucherorganisationen hatten zuvor darauf hingewiesen, dass Informationen zu Rückrufen unzureichend kommuniziert worden seien.

«OTS» berichtet über Kritik von foodwatch Österreich zu den bisherigen Informationsprozessen. Die Rückrufe stehen im Kontext eines grösseren globalen Problems, bei dem mehrere Hersteller während der letzten Wochen vorsorglich Produkte zurückzogen.

Danone: Neue Grenzwerte und Rückruf erhöhen Vorsicht bei Babynahrung

Der europäische Entwurf für neue Grenzwerte zielt darauf ab, das Risiko von Vergiftungen durch das hitzestabile Toxin weiter zu minimieren. Nach offiziellen Mitteilungen betont Danone, dass die betroffenen Produkte aus Präventivgründen zurückgerufen wurden und alle anderen Produkte hohen Sicherheitsstandards entsprechen.

Danone
Bereits im Januar hatte Danone in Deutschland und Frankreich bestimmte Milchpulverbatches zurückgerufen. (Archivbild) - keystone

In einer Pressemitteilung betont Danone, dass die Sicherheit der Babynahrung weiterhin höchste Priorität geniesse. Eltern in Irland wurde versichert, dass betroffene Chargen nicht verkauft wurden, dennoch warnte die FSAI vor deren Fütterung.

Die irische Behörde riet dringend, betroffene Produkte umgehend im Handel zurückzugeben. Laut der Warnung kann das hitzestabile Toxin Cereulid innerhalb weniger Stunden Symptome auslösen, weshalb besondere Vorsicht geboten ist.

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Kommentare

User #5247 (nicht angemeldet)

Lösung des Problems: Use condoms! 😉

User #4641 (nicht angemeldet)

Damals in China wurden die CEOs von dem Hersteller von dem krass kontaminierten Milchpulver erschossen? Sitzen die jetzigen Chefs schon in U-Haft oder sind die bereits mit dem Geld abgehauen?

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