Blitzeis am Berliner Flughafen BER: Weiterhin kein Betrieb
Am Berliner Flughafen BER können auch am frühen Freitagmorgen vorerst keine Maschinen starten.

Das Wichtigste in Kürze
- Wegen Blitzeis und Eisregen können am Flughafen Berlin keine Flugzeuge starten und landen.
- Wann der Betrieb wieder aufgenommen werden kann, ist noch unklar.
- Auch Flüge aus und in die Schweiz sind betroffen.
«Aufgrund von Blitzeis und anhaltendem Eisregen sind aktuell keine Starts und Landungen am BER möglich.» Dies teilte eine Sprecherin des Flughafens der deutschen Hauptstadt mit.
Der Winterdienst der Flughafengesellschaft habe die Flugbetriebsflächen die gesamte Nacht über mit Enteisungsmittel behandelt, aber ohne Erfolg, sie seien spiegelglatt. Wann der Flugbetrieb wieder aufgenommen werden könne, sei aktuell unklar.
«Zum Schutz von Passagieren und Mitarbeitenden ist der Flugbetrieb vorübergehend eingestellt. Passagiere werden gebeten, ihren Flugstatus vor Anreise regelmässig zu prüfen», führte die Sprecherin aus.
Aufgrund von Blitzeis waren bereits am Vorabend keine Starts und Landungen möglich. Am Freitagmorgen warteten bereits wieder Fluggäste auf Betriebsbeginn.
Auch Flüge aus der Schweiz betroffen
An den Flughäfen Zürich und Basel kam es bei Verbindungen nach und von Berlin zu erheblichen Störungen.
In Zürich wird ein Eurowings-Flug mit mehreren Stunden Verspätung angezeigt. Dieser sollte um 8.15 Uhr landen wird nun aber erst um 13.52 Uhr erwartet, wie es auf der Webseite des Flughafens heisst. ¨
Und auch ein Swiss-Abflug von Zürich nach Berlin verzögert sich, neue Informationen sollem um 8.00 Uhr folgen.
Am Euroairport Basel wurde zudem gemäss der Webseite des Flughafens ein Easyjet-Flug aus Berlin annulliert, der um 9.35 in Basel hätte landen sollen.
Eisregen sorgte schon gestern für Probleme
Schon im Laufe des Donnerstags hatte es am Flughafen BER eine Reihe von Problemen gegeben. Zunächst konnten am Morgen nach gefrierendem Regen keine Maschinen starten.
Das Enteisen der Flugzeuge nahm jeweils bis zu einer Stunde Zeit in Anspruch. Der erste Flieger hob dann am späten Vormittag ab.
Im Flugplan kam es anschliessend zu erheblichen Verzögerungen und zahlreichen Ausfällen. Fluggäste mussten zum Teil lange Wartezeiten auf sich nehmen.
Von den 180 geplanten Starts wurden der Sprecherin zufolge bis gegen Mittag bereits 35 komplett gestrichen. Und danach noch weitere mehrere Dutzend.




















