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    «Züri nazifrei»: FDP-Plakate in Zürich verunstaltet

    Redaktion
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    Zürich,

    Der Vizepräsident der FDP Stadt Zürich, Patrik Brunner, ist sauer. Rund 2000 Franken musste seine Partei bisher in das Ersetzen von Wahlplakaten investieren.

    zürich fdp
    Wahlplakate der Zürcher FDP werden in der Stadt beschmiert und beschädigt. Die Partei möchte dies nicht auf sich sitzen lassen. - Screenshot Instagram / @mehblau

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Zürcher FDP moniert verunstaltete Wahlplakate in der Stadt.
    • Der Vize-Präsident der Stadtpartei spricht von einem «Eingriff in die Wahlen».
    • Gleichzeitig distanziert sich die SP von diesem Vorgehen.
    • Sie selbst berichtet ebenso von überklebten Plakaten.

    In Zürich läuft der Wahlkampf vor den anstehenden Erneuerungswahlen für den Stadt- und Gemeinderat auf Hochtouren. Die FDP fühlt sich dabei mit Blick auf die Plakate benachteiligt.

    Diese werden zahlreich beschmiert und beschädigt. In einem Social-Media-Post macht die Partei ihrem Ärger dazu Luft. Plakate sind darin zu sehen, die etwa verrissen oder mit Stickern überklebt wurden.

    Hitler-Schnauz und «Züri nazifrei»

    Auf anderen wurde den Kandidierenden beispielsweise ein Hitler-Schnauz oder der Spruch «Züri nazifrei» aufgemalt.

    Mit «wachsendem Unmut» stelle man fest, «dass es im laufenden Gemeinderatswahlkampf erneut zu systematischem und flächendeckendem Vandalismus» komme. «Dieses Vorgehen ist in keiner Weise hinnehmbar», schreibt die FDP weiter.

    Zusätzlich verlangt die Partei eine klare Distanzierung «von allen politischen Akteuren». Man stehe für einen respektvollen, offenen und fairen Wahlkampf.

    avdili
    FDP-Mann Përparim Avdili kandidiert in Zürich für das Stadtpräsidium. - keystone

    Im Lokalfernsehen bei «Tele Züri» hat sich auch der Vize-Präsident der Stadtpartei, Patrik Brunner, dazu geäussert. «Es ist ein Eingriff in die Wahlen, die stattfinden. Man versucht, uns politisch mundtot zu machen und einzuschüchtern», erklärt er.

    SP distanziert sich

    Eine Distanzierung gibt es derweil bereits. Der Präsident der SP Stadt Zürich, Oliver Heimgartner, sagt gegenüber «Tele Züri»: «Ich finde das absolut inakzeptabel. In einer Demokratie ist es wichtig, dass alle Parteien sichtbar machen können, wofür sie einstehen.»

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    Heimgartner berichtet selbst auch von Plakaten seiner Partei, die überklebt worden seien.

    Die Verunstaltungen gehen für die FDP ins Geld. Etwa 2000 Franken habe man bisher investiert in die Erneuerung von Plakaten.

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    Kommentare

    User #5444 (nicht angemeldet)

    Wer eine Partei wählt, hat keine freie Meinung. Von links bis rechts alle unwählbar!

    User #3479 (nicht angemeldet)

    Wahlen und wahlpropaganda gehört abgeschafft komplett ..besser steuern senken für das geld wo da für die arbeitsverweigerer rausgeschleudert wird

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