Corona-Impfstoff-Liefervertrag wird verringert – Pfizer-Aktie fällt

    Svenja Sempach
    Svenja Sempach

    USA,

    Die COVID-19-Impfstoff-Lieferung an die EU wird gekürzt. Einem Bericht zufolge haben sich die Europäische Kommission und Pfizer darauf geeinigt.

    Impfstoff weniger
    Corona-Impfstoff-Liefervertrag wird verringert. - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die COVID-19-Impfstoff-Lieferung an die EU wird gekürzt.
    • 24 Mitgliedstaaten stimmten nach monatelangen Verhandlungen dem geänderten Vertrag zu.
    • Ungarn und Polen waren dagegen.

    Pfizer und die Europäische Kommission haben sich geeinigt, die Zahl der an die EU gelieferten COVID-19-Impfstoffe zu verringern. Dies einem Bericht zufolge.

    Damit sollen die Spannungen zwischen den Mitgliedstaaten wegen der Kosten für Impfungen, die möglicherweise nicht verwendet werden, gelöst werden.

    24 Mitgliedstaaten hätten nach monatelangen Verhandlungen dem geänderten Vertrag zugestimmt. Polen und Ungarn hätten den neuen Vertrag nicht unterstützt. Rumänien wird voraussichtlich nächste Woche unterzeichnen, berichtet «Financial Times.»

    Die Verweigerer beschwerten sich darüber, dass dies angesichts der schwindenden Bedrohung durch COVID-19 keine sinnvolle Verwendung der knappen Gesundheitsbudgets sei.

    «Bedrohung wird wahrscheinlich bestehen bleiben»

    Stella Kyriakides, EU-Kommissarin für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, begrüsste die neue Vereinbarung. Es erlaubt den Ländern, die Lieferung einiger Impfstoffe um bis zu vier Jahre zu verschieben.

    «Wir haben die Pandemie weitgehend durch unsere Impfstoffe und Impfungen unter Kontrolle gebracht. COVID-19 ist zwar kein globaler Gesundheitsnotfall mehr, aber die Bedrohung wird wahrscheinlich bestehen bleiben.» Sie sagte gegenüber «finanzen.ch»: «Es ist daher von entscheidender Bedeutung, dass wir für die kommenden Jahre vorbereitet sind.»

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