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    Britische Regierung will mit drei Milliarden Pfund den Busverkehr fördern

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    Grossbritannien,

    Die britische Regierung hat am Montag Investitionen von drei Milliarden Pfund (3,5 Milliarden Euro) in den Busverkehr angekündigt.

    Bus in London im Januar 2021
    Bus in London im Januar 2021 - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Busse sollen öfter fahren und günstiger sein .

    Premierminister Boris Johnson erklärte, Busse brächten die Menschen zur Arbeit, sie transportierten Rentner und junge Leute, «helfen den Innenstädten und schützen die Umwelt». Es handle sich um «einen der ersten Schritte» der Regierung zur Ankurbelung der Wirtschaft nach der Corona-Pandemie und zur Angleichung der Lebensverhältnisse im Land.

    Die Regierung will mit den Investitionen erreichen, dass Buss öfter fahren, einfacher zu nutzen sind und die Tarife günstiger. So soll es etwa einen Tagestarif geben, der die unbegrenzte Nutzung der Busse in einer Stadt erlaubt. Abends und an den Wochenenden sollen mehr Busse fahren, ihre Fahrpläne sollen mit denen der Züge abgestimmt werden.

    Die Busse sollen zudem umweltfreundlicher als bislang fahren. Grossbritannien will 4000 elektrisch oder mit Wasserstoff betriebene Busse anschaffen; Diesel-Motoren sollen verboten werden - ein Zeitpunkt dafür steht aber noch nicht fest.

    In Grossbritannien sind viele Buslinien ausserhalb der Hauptstadt London seit 1986 privatisiert worden. Die Regierung schwenkt hier um, sie will künftig öffentlich-private Partnerschaften fördern. Die Busverbindungen im Land seien «ungleich und - ganz ehrlich - nicht gut genug», erklärte Verkehrsminister Grant Shapps.

    Die Gewerkschaft RMT (Rail, Maritime and Transport) kritisierte, der Plan sei nicht ehrgeizig genug. Sie rief dazu auf, den Busverkehr wieder komplett in die öffentliche Hand zu geben. «Der einzige Weg, Bus-Netze wieder erschwinglich und effizient zu machen, ist die Garantie, dass die Zentralregierung die Finanzierung übernimmt, so dass die örtlichen Behörden Dienstleistungen anbieten können, die die Bevölkerung braucht», erklärte RMT-Chef Mick Cash.

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