Ex-Prinz Andrew und der Palast zittern jetzt vor dieser Frau!
Charlotte Manley arbeitete als Privatsekretärin jahrelang für Ex-Prinz Andrew. Jetzt will sie vor den Ermittlungsbehörden auspacken.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Ermittlungen gegen Andrew wegen Verdachts auf Amtsmissbrach laufen weiterhin.
- Jetzt erklärt sich seine frühere Privatsekretärin bereit, mit den Behörden zu sprechen.
- Laut einem Palastmitarbeiter könne dies für die Königsfamilie «gefährlich» werden.
Die Zukunft von Andrew Mountbatten-Windsor (66) ist ungewiss – ebenso wie die des britischen Palastes. Im Zuge der Epstein-Files kommen immer mehr Details aus der Vergangenheit des Ex-Prinzen ans Licht. Und ausgerechnet jetzt könnte eine Frau für noch mehr Zündstoff sorgen.
Die Rede ist von Charlotte Manley (68). Die ehemalige Privatsekretärin von Andrew hat sich gemäss der «Times» bereit erklärt, mit den Ermittlungsbehörden zu sprechen.

Ab 1996 arbeitete sie als persönliche Assistentin für den damaligen Herzog von York. Als Andrew 2001 zum britischen Sonderbeauftragten für Handel und Investitionen ernannt wurde, stieg Manley zur Privatsekretärin auf. Insgesamt rund sieben Jahre war sie für den Royal im Amt – und somit nah am Geschehen.
Manley will aussagen
In ihrer Funktion begleitete sie Mountbatten-Windsor zu zahlreichen offiziellen Geschäftsreisen ins Ausland. Nun soll sie für die Ermittlungen gegen Andrew, die wegen Verdachts auf Amtsmissbrauch eingeleitet wurden, vernommen werden.

Die 68-Jährige selbst meinte diese Woche zwar, dass sie zu ihrer damaligen Zeit im Palast nur wenig relevante Informationen liefern könne. Doch es bleibt abzuwarten, wie sehr Manleys Schilderungen für eine mögliche Anklage ins Gewicht fallen.
Mitarbeiter sieht Gefahr für Königshaus
Dabei geht es auch um eine bestimmte Frage, die sich in diesem Zusammenhang stellt: Weiss die Königsfamilie etwa mehr von Andrews Machenschaften als bisher erwartet? Sollte dies der Fall sein, könnte dies schwerwiegende Folgen mit sich ziehen.
«Wenn ehemalige Angestellte reden, die in Vertrauenspositionen tätig waren, dann kann das sehr gefährlich werden für die Königsfamilie. Privatsekretärinnen sind in der Regel hervorragend informiert. Sie haben eine Schlüsselfunktion im Palast», erklärt ein Mitarbeiter gegenüber der «Bild».

Brisant ist auch, ob weitere Mitarbeiter der Royals zu einer polizeilichen Anhörung geladen werden. Die Zeitung spekuliert, dass einige unter ihnen sich freiwillig dazu entscheiden könnten, gegen den Ex-Prinzen auszupacken.
Manley stellte Scheck für Andrews Massage aus
Bereits vor wenigen Wochen sorgte die frühere Privatsekretärin im Zusammenhang mit Andrew für Schlagzeilen.
Im Juni 2000 empfing der Ex-Prinz eine südafrikanische Masseurin im Buckingham Palast. Bezahlt hatte er die Dienstleistung mit einem Scheck über 75 Pfund (knapp 80 Franken), der von Manley ausgestellt wurde. Organisiert wurde der Termin von Ghislaine Maxwell (64), der engen Vertrauten von Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66).
Auch die neuesten brisanten Enthüllungen haben es in sich. Auf Fotos, die Anfang Woche vom US-Justizministerium veröffentlicht wurden, posiert ein Mann mit einer Frau auf seinem Schoss.
Die Umrisse auf den unscharfen Aufnahmen kommen Andrews Optik ähnlich. Offenbar sollen diese in Epsteins Wohnung in New York entstanden sein.
Ob es sich hierbei tatsächlich um den Ex-Prinzen handelt, ist bisher nicht bestätigt. Jegliches Fehlverhalten im Zusammenhang mit dem Sexualstraftäter wies der frühere Lieblingssohn von Queen Elizabeth (†96) entschieden zurück.


















