BMW ruft Hunderttausende Autos wegen Brandrisiko zurück
BMW ruft erneut Hunderttausende Autos zurück. Grund ist akute Brandgefahr durch defekte Starter.

BMW startet im Februar 2026 einen massiven Rückruf wegen Brandgefahr beim Anlasser. In Deutschland sind 28'582 Fahrzeuge betroffen, wie das «Handelsblatt» berichtet.
Weltweit geht es um eine mittlere sechsstellige Zahl von Autos. Der Fachdienst «kfz-betrieb» spricht von rund 575'000 Fahrzeugen global.
Diese Zahl bestätigte BMW allerdings nicht, wie das «Handelsblatt» weiter schreibt.
Verschleiss im Magnetschalter als Ursache
Bei Produktkontrollen stellte BMW einen schwerwiegenden Defekt fest. Nach vielen Startvorgängen kann erhöhter Verschleiss im Magnetschalter des Anlassers auftreten, schreibt «Auto Motor und Sport».
Der Metallabrieb führt dabei zu einem Kurzschluss. Die Folge ist eine starke lokale Überhitzung am Starter.
Im schlimmsten Fall kann das Fahrzeug während der Fahrt Feuer fangen.
BMW gibt Empfehlung zum Umgang mit betroffenen Autos
Betroffene Fahrer könnten Rauch sehen oder riechen, schreibt das «Handelsblatt». BMW empfiehlt daher dringend, Fahrzeuge nach dem Start nicht unbeaufsichtigt mit laufendem Motor zu lassen.

Der Rückruf betrifft Fahrzeuge mit einem zwischen Juli 2020 und Juli 2022 nachgerüsteten Starter-Relais. Laut «Autohaus» sind fast alle Modellreihen involviert.
Dazu zählen das 2er-Coupé, verschiedene 3er-, 4er- und 5er-Varianten sowie der 6er Gran Turismo. Auch die 7er-Limousine und die SUV-Modelle X3, X4, X5 und X6 sind betroffen.
















