Teenie (17) klettert auf Zug - nach Stromschlag im Spital
In Mosen LU hielt sich ein Jugendlicher auf dem Dach eines Zugs auf. Er wurde durch einen Stromschlag schwer verletzt und per Helikopter ins Spital geflogen.
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Das Wichtigste in Kürze
- Ein 17-Jähriger erlitt beim Bahnhof Mosen einen schweren Stromschlag.
- Er befand sich am Mittwochabend auf dem Dach eines Zugs.
- Der Jugendliche wurde mit dem Helikopter ins Spital geflogen.
- Es ist der vierte Fall von Teenies, die auf Züge klettern und einen Stromschlag erleiden.
Schon wieder!
Auf der Bahnstrecke zwischen Beinwil am See AG und Hitzkirch LU ist am Mittwochabend ein 17-Jähriger schwer verletzt worden. Der Jugendliche befand sich beim Bahnhof Mosen LU auf dem Dach eines Zugs und erlitt einen Stromschlag.
Die Luzerner Polizei erhielt die Meldung am 11. Februar 2026 gegen 19.30 Uhr. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf einen erheblich verletzten Jugendlichen. Er wurde mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen.
Bahnstrecke stundenlang gesperrt
Nach bisherigen Erkenntnissen hielt sich der 17-Jährige aus noch ungeklärten Gründen auf dem Zugdach auf. Dort kam es zum Stromschlag. Die genauen Umstände werden derzeit untersucht.
Die Bahnstrecke zwischen Beinwil am See und Hitzkirch blieb während rund vier Stunden gesperrt. Es wurden Ersatzbusse eingesetzt.
Weitere Angaben zum Hergang macht die Polizei mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht.
Trainsurfer-Todesfall erst vor wenigen Tagen
Erst vor wenigen Tagen kletterten in Lenzburg AG zwei Jugendliche auf einen Zug. Für einen von ihnen endet die Aktion tödlich.
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Nach rund 25 Minuten Fahrt wurde er in Beinwil am See AG von einem Stromschlag getroffen und starb. Beinwil und Mosen liegen nur sechs Zugminuten voneinander entfernt.
Bereits im Januar kommen ein 14- und ein 17-Jähriger ums Leben. Ein Unfall passiert in Langenthal BE, der andere in Zofingen AG. Beide Teenager waren auf einen Güterzug geklettert und erlitten einen Stromschlag.
Ein Trainsurfer erklärte gegenüber Nau.ch, weshalb er damit aufgehört hat. Und warnte Nachahmer: «Es lohnt sich nicht!»






