Barry Callebaut: Verkaufsvolumen ist im ersten Quartal gestiegen
Der Schokoladenkonzern Barry Callebaut verzeichnet ein erfolgreiches erstes Quartal. Das Unternehmen sieht sich «auf Kurs, die Mittelfristziele zu erreichen».

Das Wichtigste in Kürze
- Das erste Quartal des Zürcher Schokoladenkonzerns Barry Callebaut war erfolgreich.
- Dazu beigetragen hat insbesondere das Schokoladengeschäft.
- Das erreichte Verkaufsvolumen übertraf das Jahr vor der Pandemie deutlich.
Der Zürcher Schokoladekonzern Barry Callebaut (BC) hat die Corona-Pandemie hinter sich gelassen. Verkaufsvolumen und Umsatz legten im ersten Quartal deutlich zu. Entsprechend werden auch die Mittelfristziele bestätigt.
Damit wurde nicht nur der coronabedingt schwache Vorjahreswert deutlich übertroffen, sondern auch das Jahr vor der Pandemie. Das Ergebnis wurde dabei vor allem angetrieben vom Schokoladengeschäft. Dies mit einem Wachstum von 9,6 Prozent. Es übertraf damit auch den zugrunde liegenden globalen Schokoladenmarkt deutlich.

Die Verkaufsvolumen stiegen in der Periode von September bis November 2021 auf 610'048 Tonnen. Dies heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch.
Barry Callebaut: «auf Kurs, die Mittelfristziele zu erreichen»
Beim Umsatz ergab sich ein Plus von rund 14 Prozent auf 2,03 Milliarden Franken. Das Wachstum sei durch das insgesamt inflationäre Umfeld beeinflusst worden. Diesem begegne BC für den Grossteil des Geschäfts mit einem Cost-Plus-Modell. Das bedeutet zum Beispiel, dass höhere Rohstoffkosten direkt auf die Preise draufgeschlagen werden.
Mit den vorgelegten Zahlen wurden die Schätzungen von Analysten gemäss AWP-Konsens klar übertroffen. Erwartet worden war ein Plus von rund 7,4 Prozent beim Volumen und ein Umsatz von 1938 Millionen Franken.

Im Ausblick sieht sich das Unternehmen «auf Kurs, die Mittelfristziele zu erreichen». Für die Dreijahresperiode will BC eine Steigerung der Verkaufsmenge von jährlich 5 bis 7 Prozent erreichen. Zudem soll der EBIT stärker zulegen als das Volumenwachstum in Lokalwährungen.










