Im Vergleich zum Vorjahr steigen die Ausgleichszahlungen im Finanzausgleich im Jahr 2023 auf 5,6 Milliarden Franken.
Finanzausgleich
Die Ausgleichszahlung steigen um 290 Millionen Franken. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Ausgleichszahlungen werden nächstes Jahr steigen.
  • Die stärkste Zunahme zeichnet sich in Basel-Stadt, Zug und Appenzell Innerrhoden ab.

Die Ausgleichszahlungen im Finanzausgleich zwischen den Kantonen steigen 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 290 Millionen auf 5,6 Milliarden Franken. Das hat die Eidgenössische Finanzverwaltung (EFV) errechnet, wie sie am Dienstag mitteilte.

Die stärkste Zunahme de Ressourcenindexes verzeichneten die Kantone Basel-Stadt, Zug und Appenzell Innerrhoden. Die Indizes der Kantone Schwyz, Neuenburg und Tessin weisen den grössten Rückgang auf, wie die EFV weiter mitteilte.

Die Berechnungen werden nun den Kantonen zur Stellungnahme unterbreitet. Die Finanzdirektorenkonferenz wird an ihrer Plenarversammlung vom 30. September Stellung nehmen und dem Eidgenössischen Finanzdepartement Bericht erstatten. Aufgrund der Anhörung seien Änderungen an den vorliegenden Zahlen möglich, schreibt die EFV.

Das wichtigste Gefäss des Finanzausgleichs ist der Ressourcenausgleich. Dieser hat zum Ziel, ressourcenschwache Kantone mit genügend Mitteln auszustatten.

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