Amazon

    Amazon macht Mini-Supermärkte ohne Kassen dicht

    Keystone-SDA
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    USA,

    Amazon schliesst seine Mini-Supermärkte ohne Kassen. Die ersten Geschäfte unter der Marke Amazon Go, in denen Kundinnen und Kunden einfach Produkte aus dem Regal greifen und rausgehen können, öffneten in den USA 2018.

    Amazon war ein Pionier bei Läden, in denen man sich einfach Sachen aus dem Regal greifen und rausgehen kann - Kameras und Sensoren kümmern sich ums Bezahlen. (archivbild)
    Amazon war ein Pionier bei Läden, in denen man sich einfach Sachen aus dem Regal greifen und rausgehen kann - Kameras und Sensoren kümmern sich ums Bezahlen. (archivbild) - KEYSTONE/EPA/JOHN G. MABANGLO

    Gewichtssensoren in den Regalen und Kameras an der Decke sollen sicherstellen, dass die Einkäufe richtig zugeordnet und nachträglich abgebucht werden.

    Die Technologie werde inzwischen von anderen Händlern an mehr als 360 Standorten in fünf Ländern eingesetzt, betonte Amazon. Darunter seien eine Spital-Cafeteria und eine Eishockey-Arena. Zudem greife der Konzern selbst darauf zurück – für die Verpflegung von Mitarbeitenden in mehr als 40 seiner Logistikzentren in Nordamerika. Für die zuletzt 14 Amazon-Go-Läden in Nordamerika ist nun aber Schluss.

    Branchenkenner hatten bereits in den vergangenen Jahren darauf verwiesen, dass die Technik für den kassenlosen Einkauf aufwendig und dadurch kostspielig sei. Das mache es schwierig, sie auf grössere Ladenflächen auszuweiten.

    Seine wie gewöhnliche Supermärkte funktionierenden Geschäfte unter der Marke Amazon Fresh macht der weltgrösste Einzelhändler ebenfalls dicht. Davon gab es zuletzt mehr als 50. Man habe es nicht geschafft, ein Geschäftsmodell für einen weitreichenden Ausbau des Ladennetzes zu finden.

    Ein Teil der aufgegebenen Standorte von Amazon Fresh und Amazon Go soll zu Supermärkten der Kette Whole Foods umfunktioniert werden, die der Konzern 2017 gekauft hatte. Amazon äusserte sich zunächst nicht dazu, ob die Technik zum kassenlosen Einkauf dort weiterhin eingesetzt werden könnte. Amazon Fresh hatte zum Teil dieselben Marken wie Whole Foods im Angebot, oft zu niedrigeren Preisen.

    In den vergangenen Jahren probierte Amazon vor allem in den USA verschiedene Wege aus, um aus dem Online-Handel ins stationäre Geschäft vorzustossen – und gab viele davon wieder auf. Dazu gehörten unter anderem Buchläden und Geschäfte für Elektronik und Mode.

    Kommentare

    User #6140 (nicht angemeldet)

    Bei Temu und weiteren Chinesen Shops kauft man besser nix mit Strom, sonst muss die Feuerwehr dann kommeb

    Chrigel.B

    Das freut mich jetzt aber. Bei Amazon kauft man nämilich nichts.!!!

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