Jugendliche werfen 200 Steine von Autobahnbrücke
Zwei Jugendliche (14 und 18) sollen in Hamburg rund 200 Steine auf die Autobahn geworfen haben. Nun prüft die Polizei eine Verbindung zu einem weiteren Fall.

Das Wichtigste in Kürze
- Zwei Jugendliche (14 und 18) sollen rund 200 Steine von einer Autobahnbrücke bei Hamburg geworfen haben.
- Mindestens acht Autos wurden beschädigt. Verletzt wurde niemand.
- Die Polizei konnte die beiden Tatverdächtigen stellen.
- Bereits am Sonntag wurde bei einem ähnlichen Vorfall eine Frau verletzt.
Steine prasseln auf fahrende Autos, bei der Polizei gehen zahlreiche Notrufe ein. Auf der Autobahn A7 bei Hamburg spielen sich am Dienstagabend gefährliche Szenen ab.
Zwei Jugendliche im Alter von 14 und 18 Jahren sollen von einer Brücke nahe einem Tunnel rund 200 Schottersteine auf die Fahrbahn geworfen haben.
Mindestens acht Fahrzeuge werden dabei beschädigt. Wie durch ein Wunder wird nach Polizeiangaben aber niemand verletzt.
Autobahn in beide Richtungen gesperrt
Gegen 22.22 Uhr gingen die ersten Notrufe bei der Polizei ein. Wie die deutsche «Bild» berichtet, rückten rund zehn Streifenwagen aus.
Die Autobahn wurde daraufhin in beide Richtungen gesperrt. Im Stellinger Tunnel löste die Polizei zudem einen Nothalt aus, damit keine weiteren Fahrzeuge in den Gefahrenbereich gelangen konnten.
Rund eine halbe Stunde dauerte die Sperrung. Den Einsatzkräften gelang es schliesslich, die beiden Tatverdächtigen in der Nähe des Tatorts zu stellen.

Laut der deutschen Zeitung sollen unter anderem ihre dreckigen Hände die beiden verdächtig gemacht haben. Sie wurden vorübergehend festgenommen und zur Polizeiwache gebracht.
Inzwischen sind beide wieder auf freiem Fuss. Weshalb sie die Steine auf die fahrenden Autos geworfen haben sollen, ist bislang unklar.
Bereits am Sonntag wurde eine Frau verletzt
Besonders brisant: Es war nicht der erste Vorfall dieser Art auf der A7 bei Hamburg.
Bereits am Sonntagabend (1. November) hatten Unbekannte Steine von einer Brücke auf die Autobahn geworfen.
Dabei wurden zwei Autos beschädigt. Eine 27-jährige Beifahrerin erlitt durch umherfliegende Glassplitter leichte Verletzungen an einer Hand, wie die Hamburger Polizei mitteilte.
Die Täter konnten damals nicht gefasst werden. Die Polizei nahm Ermittlungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Strassenverkehr auf.
Ob die beiden nun gefassten Tatverdächtigen auch mit den Steinwürfen vom Sonntag in Verbindung stehen, wird derzeit geprüft.












