Zürcher Kultur-Institutionen sollen sich nach Corona neu erfinden

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Zürich,

Nach der Corona-Pandemie sollen Zürcher Kultur-Institutionen einen Wandel vollziehen. Der Kanton will die Neuausrichtung unterstützen.

Eingang des Theater 11 in Zürich Oerlikon.
Eingang des Theater 11 in Zürich Oerlikon. - Nau.ch / Miriam Danielsson

Das Wichtigste in Kürze

  • Zürcher Kulturschaffende sollen sich nach der Corona-Pandemie neu erfinden.
  • Dabei will der Kanton sie auch finanziell unterstützen.

Die Corona-Pandemie hat die Zürcher Kultur durchgerüttelt. Ein «Zurück zu vorher» wird es dabei nicht geben, weil sich die Bedürfnisse der Zuschauerinnen und Zuschauer inzwischen verändert haben. Der Kanton will Kulturunternehmen und Kulturschaffende deshalb dabei helfen, sich neu aufzustellen.

Tendenziell gebe es heute weniger Zuschauerinnen und Zuschauer, sagte Regierungsrätin Jacqueline Fehr (SP) am Freitag vor den Medien. Viele Konsumierende würden sich zudem neue, digitale Formen der Präsentation wünschen.

Kanton will Förderpolitik anpassen

Damit sich die Unternehmen und Kulturschaffenden neu aufstellen können, will der Kanton seine Förderpolitik anpassen. Die Institutionen sollen in ihrer Neuausrichtung begleitet werden. Dafür will er während drei Jahren jeweils eine Million Franken investieren.

Rund 100 Franken pro Kopf oder insgesamt 150 Millionen Franken gaben die Zürcherinnen und Zürcher sowie der Bund während der Pandemiejahre für die Rettung des kulturellen Angebots aus. Die meisten Institutionen und Angebote überlebten wirtschaftlich.

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