Melanie Winiger

    «Verlustängste»: Melanie Winiger kämpft in SRF-Serie mit den Tränen

    Aline Klötzli
    Aline Klötzli

    Zürich,

    Melanie Winiger lernte ihren leiblichen Vater nie richtig kennen. Die Ex-Miss hat darum schon lange mit Verlustängsten zu kämpfen, wie sie nun offenbart.

    Melanie Winiger
    Die Zürcherin Melanie Winiger erzählt von ihren Verlustängsten. - SRF

    Das Wichtigste in Kürze

    • Melanie Winiger ist Teil der neuen SRF-Doku-Serie «Shaolin Challenge».
    • In einem Tempel in Südkorea stellt sich die Ex-Miss einem neuntägigen Training.
    • Dort spricht sie nun über ihren leiblichen Vater, den sie nie richtig kennengelernt hat.

    Sechs Schweizer Promis stellen sich für SRF der «Shaolin Challenge». Gemeinsam absolvieren sie ein neuntägiges Training in einem über 1000 Jahre alten Tempel in Südkorea. Es kommt nicht nur zu körperlichen, sondern auch zu mentalen Herausforderungen. Denn die Promis setzen sich mit ihren eigenen Ängsten und Sinnfragen auseinander.

    Bereits nach kurzer Zeit wird es emotional. In der dritten Folge der SRF-Serie kämpft Melanie Winiger (47) mit den Tränen. Die Ex-Miss-Schweiz leidet unter Verlustängsten, wie sie bei der sogenannten «Teezeit» mit Meister Shi Heng Yi erzählt.

    Melanie Winiger spricht über ihr Trauma

    «Es ist so, dass ich weiss, dass ich immer Probleme hatte mit Verlustängsten. Ich weiss woher sie kommen und die Person, die es ausgelöst hat, ist aber gestorben», offenbart die Zürcherin.

    Sie habe lange daran gearbeitet, viel Trauma-Arbeit gemacht und sich damit auseinandergesetzt. Doch nach dem Tod dieser Person habe sie nun das Gefühl, dass die Ängste wieder zurückkommen.

    Der Meister erkundigt sich, ob es zwischen Winiger und der Person noch etwas gibt, das unausgesprochen war. Da klärt die 47-Jährige auf: «Es ist nichts ausgesprochen, weil ich kenne diese Person nicht.»

    Ex-Miss hat leiblichen Vater nie wirklich kennengelernt

    Nach dem Austausch mit Shi Heng Yi ist Melanie Winiger sichtlich aufgelöst und wird von Snowboard-Profi Pat Burgener in den Arm genommen. Schliesslich erzählt sie den anderen Teilnehmenden von ihren Verlustängsten und was dahintersteckt.

    «Meinen leiblichen Vater, den habe ich nie richtig kennengelernt», gesteht Winiger und enthüllt, dass sie damit bereits in ihrer Kindheit zu kämpfen hatte.

    Melanie Winiger
    Winiger offenbart, dass sie ihren leiblichen Vater nie wirklich kennengelernt hat. - SRF

    «Wenn du ein Mädchen bist und dein leiblicher Vater eigentlich kein Interesse für dich hat, dann wächst du auf und fragst dich ein Leben lang: Was habe ich falsch gemacht? Warum will man mich nicht?», erklärt sie.

    Auch als sie dann ihren eigenen Sohn bekommen hatte und diese Liebe spürte, habe sie sich umso mehr gefragt: «Wie kann das sein, wieso bin ich nicht gut genug?»

    Hast du auch mit Verlustängsten zu kämpfen?

    Die Moderatorin stört sich besonders daran, dass sie diese Verlustängste nun auf alle anderen projiziere. So fürchtet sie sich beispielsweise davor, dass ihrem Sohn, ihrem Freund oder ihrer Mutter etwas passieren könnte.

    «Emotionen kamen raus und mussten raus»

    Nach dem emotionalen Gespräch mit Meister Shi Heng Yisei und den anderen Teilnehmenden nimmt sich Winiger nochmals einen Moment Zeit für sich selbst. Sie sei jetzt verwirrter als davor, gesteht sie.

    «Irgendwie tut es gut, Emotionen kamen raus und mussten raus. Also ist eine Erleichterung da. Auf der anderen Seite habe ich noch keine Antwort, die mich weiterbringt», so Winiger.

    Melanie Winiger
    Melanie Winiger reflektiert über den Austausch mit Meister Shi Heng Yisei und ihre Verlustängste. - SRF

    Dennoch habe es ihr gut getan, ihre Ängste teilen zu können. Schon das allein sei ein kleiner Wachstum. «Normalerweise teile ich solche tiefen Sachen nicht mit Menschen, die ich nicht sehr, sehr gut kenne.»

    Die neue Doku-Serie «Shaolin Challenge» läuft derzeit bei SRF. Nebst Melanie Winiger stellen sich auch Tamy Glauser, Pat Burgener, Isabel Egli, Dario Cologna und Nöldi Forrer der Herausforderung im Tempel.

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    Kommentare

    User #5595 (nicht angemeldet)

    Ich kann Sie verstehen und wünsche ihr alles Gute.Taffe Frau und ehrlich die sagt was Sie stört

    User #2815 (nicht angemeldet)

    Verlustängste..? Was hat man denn Angst zu verlieren..? Geld oder das Leben…? Tja da müssen wir alle einmal durch!

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