WEF in Davos: Das musst du zum Start der Ausgabe 2026 wissen

Laurin Zaugg
Laurin Zaugg

Prättigau,

Das Weltwirtschaftsforum startet am Montag in Davos. Bei der diesjährigen Ausgabe wird sich vieles um Donald Trump drehen. Das musst du zum WEF 2026 wissen.

Donald Trump WEF Davos
Donald Trump am WEF 2018. Auch dieses Jahr wird er dabei sein. (Archivbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Start des Weltwirtschaftsforums WEF in Davos wird mit Spannung erwartet.
  • Die Veranstaltung dauert bis zum 23. Januar und zählt dieses Jahr über 3000 Teilnehmende.
  • Es kommen über 60 Staatsoberhäupter ins Bündnerland, darunter Trump und Selenskyj.

Donald Trump lockt eine Vielzahl hochrangiger Persönlichkeiten nach Davos ans Weltwirtschaftsforum WEF von kommender Woche.

Nebst dem US-Präsidenten sind über 60 weitere Staatsoberhäupter angemeldet. So auch Wolodymyr Selenskyj, Emmanuel Macron und Friedrich Merz.

Sicherheit wird am WEF grossgeschrieben: Über 400 Personen haben einen speziellen Schutzstatus – ein Rekord, so die Bündner Kantonspolizei.

«Wir müssen das Sicherheitskonzept vorwiegend beim Verkehr anpassen, weil mehr Delegationen unterwegs sind», sagte Kommandant Walter Schlegel gegenüber SRF.

Die Kosten für die Sicherheitsvorkehrungen betragen insgesamt neun Millionen Franken. Nebst der Kantonspolizei Graubünden beteiligen sich sämtliche Schweizer Kantone am Polizeieinsatz am WEF. Dazu kommen rund 5000 Armeeangehörige.

«A Spirit of Dialogue»

Die diesjährige Ausgabe des Treffens steht im Zeichen des Dialogs. So lautet das Motto: «A Spirit of Dialogue». Gemäss WEF-Chef Børge Brende findet das Treffen vor dem komplexesten geopolitischen Hintergrund seit 1945 statt.

wef
Der Norweger Børge Brende ist seit 2017 Präsident des Weltwirtschaftsforums in Davos. (Archivbild) - Keystone

Insgesamt nehmen über 3000 Personen teil, darunter auch sechs von sieben G7-Leadern. Die Schweiz wird mit vier Bundesräten, darunter Bundespräsident Guy Parmelin, vertreten sein. Parmelin wird das Forum mit einer Rede eröffnen.

Der Bund schreibt auf seiner Website, es herrsche eine Meinungs- und Demonstrationsfreiheit im Zusammenhang mit dem WEF. Demnach seien die Bündner Behörden auch 2026 grundsätzlich bereit, auf Gesuch hin eine Demonstration zu bewilligen.

Trump tritt am Mittwochnachmittag auf

Bereits am vergangenen Dienstag landete ein US-Transportflugzeug am Flughafen Zürich.

Donald Trump selbst wird am kommenden Mittwoch mit einem Flugzeug der «Air Force One» landen. Von Zürich aus fliegt er – bei gutem Wetter – mit dem Helikopter weiter nach Davos.

Interessiert dich das WEF?

Am Mittwochnachmittag soll Trump dann seine Rede halten. Durch seinen Besuch rechnen die Sicherheitskräfte mit zusätzlichen Protesten im ganzen Land.

Kommentare

User #2325 (nicht angemeldet)

Es gibt zwei Arten von "Impffans". 1. Die Gemässigten: Diese Gruppe zeichnet sich dadurch aus, dass sie mit Fakten argumentiert und anderen Meinungen und Argumente akzeptiert und man mit ihnen ganz normal eine sachliche Diskussion führen kann. Leider gehören nur die wenigsten "Impffans" dieser Gruppe an (zumindest hier im Internet, im echten Leben ist das ein wenig anders). 2. Die Aggressiven: Diese Gruppe zeichnet sich dadurch aus, dass sie keine anderen Meinungen als die eigene duldet, aber trotzdem Meinungsfreiheit fordert. Diese Gruppe kann nicht sachlich argumentieren und neigt auch dazu, Fake News und Behauptungen ins Blaue hinaus zu verbreiten. Die allermeisten "Impffans" gehören dieser Gruppe an. Man findet diese Gruppe vor allem im Internet, wo sie anonym ihre nicht faktenbasierte Ansicht wiederholend zur Schau stellen und auch versuchen, anderen ihre Ansicht aufzuzwingen. Die obigen Aussagen lassen sich übrigens extrem einfach mit den Kommentarspalten in diversen Online Medien belegen.

User #6206 (nicht angemeldet)

Alle reden von der Klimakrise. Ich möchte wissen, was diese Krise ist und ich möchte Fakten dazu haben. Und kommt mir jetzt nicht mit den schmelzenden Polkappen. Die wachsen seit 20 Jahren. Und nein, die Ozeane haben sich auch nicht um ein Zehntelgrad erwärmt. Und das mit dem heissesten Sommer beruht vor allem auf veränderten Messgrundlagen. Also noch einmal: Was sind die Fakten?

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