Trump, Selenskyj und Milei kommen ans WEF 2026
Das WEF 2026 bringt so viele Spitzenpolitiker wie selten zuvor zusammen. Auch China, die G7 und viele CEOs sind am Weltwirtschaftsforum vertreten.

Das Wichtigste in Kürze
- Trump nimmt 2026 am WEF in Davos teil und ist ein Hauptanziehungspunkt.
- 65 Staatsoberhäupter und 850 CEOs werden erwartet.
- Fast alle EU-Regierungschefs sowie von der Leyen und Selenskyj reisen an.
US-Präsident Donald Trump wird am World Economic Forum 2026 in Davos GR teilnehmen. Das Wirtschaftsforum bestätigte am Dienstag Trumps Teilnahme am Treffen. Trump werde von einer grossen Delegation begleitet.
Das WEF 2026 nehme historische Dimensionen an, sagte der Chef des Weltwirtschaftsforums (WEF), Børge Brende, an einer Online-Konferenz vor den Medien.
Die Jahresversammlung finde vor dem komplexesten geopolitischen Hintergrund seit 1945 statt. Im Sinne des diesjährigen Themas «A Spirit of Dialogue» setze das Treffen auf den Dialog.
Trump werde von einer grossen Delegation begleitet. Darunter seien Aussenminister Marco Rubio, Finanzminister Scott Bessent und Handelsminister Howard Lutnick.
Bislang wurden noch keine Details zum Programm des US-Präsidenten bekannt gegeben. Laut Medienberichten soll er am Mittwoch, dem 21. Januar, in Davos eintreffen und zwei Tage in der Schweiz bleiben.
Es ist das dritte Mal, dass der Republikaner zum WEF reist. Er hatte bereits zweimal während seiner ersten Amtszeit daran teilgenommen. Letztes Jahr, als er gerade seine zweite Amtszeit als US-Präsident begonnen hatte, nahm er ebenfalls aus der Ferne teil.
Über 300 Teilnehmende
Über 3000 Teilnehmende würden am WEF erwartet, davon 64 Staatschefs und sechs von sieben G7-Leadern, so Brende weiter. Neben rund 1700 «Key-Business-Leadern» würden 850 Wirtschaftsführer aus aller Welt anreisen.
Insgesamt nehmen Vertreterinnen und Vertreter aus 130 Ländern teil. Auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und fast alle Regierungschefs der EU-Länder werden erwartet. Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj werde nach Graubünden reisen.
Das Augenmerk liege 2026 unter anderem auf den Themen Ukraine, Iran, Gaza und Venezuela. Man erwarte dieses Jahr zudem eine grosse Delegation aus Afrika.
Das Programm dieses Jahres sei um fünf Bereiche herum strukturiert, die miteinander korrespondierten, darunter das zunehmend wettbewerbsorientierte geopolitische und geoökonomische Umfeld, Sicherheit, Diplomatie und humanitäre Hilfe, sagte der geschäftsführende Direktor des WEF, Mirek Dušek.
65 Staatschefs und 850 CEOs
Der argentinische Präsident Javier Milei wird ebenfalls wieder vor Ort sein. Zudem soll Afrika stark vertreten sein.
Insgesamt nehmen laut Brende 65 Staatsoberhäupter und 850 CEOs teil. «6 von 7 Vertretern der G7-Staaten werden nach Davos reisen», so Brende.
Das bedeutet mehr hochrangige Teilnehmer als 2025, als 60 Staatsoberhäupter anwesend waren. Auch China wird beim 56. Jahrestreffen des WEF vertreten sein.
Das WEF 2026 beginnt kommenden Montag und dauert bis 23. Januar.















