In der Nordostschweiz hat es am Dienstagabend erneut stark geregnet. Das Unwetter sorgte in Kreuzlingen TG gar für einen Hagel-Sturm.
Starke Regenfälle haben die Pegelstände der Flüsse in den Kantonen Thurgau und St. Gallen anschwellen lassen. Im Bild die Thur bei Bischofszell TG. (Archivbild)
Starke Regenfälle haben die Pegelstände der Flüsse in den Kantonen Thurgau und St. Gallen anschwellen lassen. Im Bild die Thur bei Bischofszell TG. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/ARNO BALZARINI

Das Wichtigste in Kürze

  • Erneut hat es am Dienstagabend in der Nordostschweiz stark geregnet.
  • Kräftige Gewitter-Regen mit Hagel gingen vor allem in Kreuzlingen (TG) nieder.

In Eschenz im Kanton Thurgau fielen innerhalb von 10 Minuten 27,5 Millimeter Regen. Das ist sehr viel, aber kein absoluter Rekord, wie «SRF Meteo» twitterte. Am frühen Abend viel auch in Bern kräftiger Regen. «Innerhalb von 30 Minuten fielen 2 grosse Gieskannen Wasser pro Quadratmeter (21,5 mm)», hiess es bei «SRF Meteo».

Kräftiger Gewitter-Regen mit Hagel ging vor allem in Kreuzlingen (TG) nieder. Ein Video auf dem Kanal der Meteorologen des Schweizer Radio und Fernsehens hatte den Hagel-Sturm eindrücklich eingefangen.

Auch Instagram-User teilten ihre Eindrücke des Hagel-Sturms in Kreuzlingen. Eine Person meinte zum Unwetter: «Wie im Winter.» Die Eindrücke gibt es in der folgenden Bildergalerie:

Kreuzlingen Hagel-Sturm
Eine Yoga-Lehrerin teilte dieses Bild aus Kreuzlingen, nach einer ihrer Sessions.
Kreuzlingen Hagel
Dieser Instagram-User teilte teilte dieses Bild aus Kreuzlingen und schrieb dazu: «Wie im Winter.»
Hagelsturm
Ein weiteres Bild des selben Instagram-Users zeigt, wie der Hagel in Kreuzlingen auf einen Balkon fällt und die Blumen zerstört.

Weitere Unwetter am Nordrand der Schweiz

Die Gewitterzellen wanderten mit einer Ost- bis Nordostströmung den Nordrand der Schweiz entlang. Laut MeteoNews muss in diesen Gebieten weiter mit Unwettern gerechnet werden.

Im Kanton St. Gallen kam es nur vereinzelt zu Einsätzen der Feuerwehr wegen der Regenfälle. Dies vor allem im Toggenburg und in Buchs im Rheintal. Das sei marginal und weniger als in der Nacht auf Dienstag, sagte der St. Galler Polizeisprecher Hanspeter Krüsi.

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