Ukraine Krieg

    Ukraine-Krieg: SP und FDP fordern Enteignung Putin-naher Russen

    Alexander König
    Alexander König

    Bern,

    SP und FDP fordern: Statt russische Gelder einzufrieren, sollen sie in die Ukraine fliessen und dort nach dem Ukraine-Krieg beim Wiederaufbau unterstützen.

    Ukraine Krieg
    Das zerstörte Theater von Mariupol in der Ukraine. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Schweiz hat rund 7,5 Milliarden Franken Putin-naher Russen eingefroren.
    • Die SP und FDP fordern, dass das Geld der Ukraine zugutekommen soll.
    • Dort sollen die Mittel beim Wiederaufbau des Landes helfen.

    Es wird geschätzt, dass in der Schweiz russische Vermögen in der Höhe von rund 200 Milliarden Franken liegen. Seit Beginn des Ukraine-Krieges haben die Behörden 7,5 Milliarden Franken Putin-naher Russen aufgespürt und blockiert. Das übrige Geld befindet sich in schwer durchschaubaren Konstrukten. Wie die «Sonntagszeitung» berichtet, fordern nun sowohl SP als auch FDP, dass es nicht nur bei dieser Blockierung bleibt.

    Stattdessen sollen die Gelder in die Ukraine fliessen. Die SP-Co-Präsidentin Mattea Meyer sagt mit Hinblick auf die Zeit nach dem Ukraine-Krieg gegenüber der Zeitung: «Eines Tages wird sich die Frage nach der Finanzierung des Wiederaufbaus ukrainischer Infrastrukturen stellen.» Es sei kaum vorstellbar, dass sich die Russische Föderation bereiterkläre, Reparationen zu zahlen. «Deshalb müssen die eingezogenen Vermögen verwendet werden können.»

    Sollen eingefrorene russische Gelder der Ukraine zugute kommen?

    Von der FDP kommt dieselbe Forderung. Partei-Vize und Spezialist für Rechtsfragen und Aussenpolitik Andrea Caroni meint: «Völkerrechtlich ist für mich klar, dass Russland aufgrund des völkerrechtswidrigen Angriffs der Ukraine Schadenersatz schuldet.» Er unterstütze es, wenn die konfiszierten Gelder aus Russland als eine Art Akontozahlung für den Wiederaufbau verwendet werde.

    Ukraine-Krieg: Ukrainische Botschaft von Idee begeistert

    Aber: Der Fokus müsse auf Geldern liegen, die eindeutig dem russischen Staat und der Führungsriege um Putin zugeordnet werden können. Bei privaten Vermögen sehe es heikel aus. Hier müsse Betroffenen die Möglichkeit gegeben werden, sich von Putin zu distanzieren und aus der Sanktionsliste entfernt zu werden.

    Diese Aussagen sorgen in der ukrainischen Botschaft für Jubel. Der ukrainische Botschafter Artem Rybchenko befürworte die Bestrebungen, beschlagnahmte russische Gelder für den Wiederaufbau einzusetzen.

    Weiterlesen

    maria katerina wladimir putin
    68 Interaktionen
    Maria und Katerina
    Krankenkassen
    300 Interaktionen
    Prämien-Schock
    Coronavirus
    454 Interaktionen
    Öffnungs-Turbo

    MEHR UKRAINE KRIEG

    Donald Trump
    334 Interaktionen
    Trump hilft Putin
    Putin Witkoff
    8 Interaktionen
    Moskau
    Putin
    58 Interaktionen
    Berlin
    selenskyj ukraine krieg
    21 Interaktionen
    Drosselung

    MEHR AUS STADT BERN

    bsc young boys
    35 Interaktionen
    Fehlte gegen FCSG
    a
    35 Interaktionen
    Bei 2:0-Sieg
    Dr. Sarah Schläppi
    1 Interaktionen
    «Sarah hat Recht»
    Buchautorin, Team-Coach und Leadership-Trainerin Julia Kalenberg.
    5 Interaktionen
    Julia Kalenberg