Travailsuisse

    Travailsuisse fordert durchschnittlich zwei Prozent Lohnerhöhung

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Zwei Prozent Lohnerhöhung fordert der Arbeitnehmenden-Verband Travailsuisse für das kommende Jahr. So könnten Versäumnisse der Vergangenheit nachgeholt werden.

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    Travailsuisse fordert für 2026 eine durchschnittliche Lohnerhöhung von zwei Prozent. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Löhne sollen 2026 um durchschnittlich zwei Prozent steigen.
    • Das fordert der Arbeitnehmenden-Dachverband Travailsuisse.
    • Begründet wird die Forderung damit, dass die Reallöhne gesunken seien.

    Der Arbeitnehmenden-Dachverband Travailsuisse fordert durchschnittlich zwei Prozent mehr Lohn für das kommende Jahr für alle Arbeitnehmenden in der Schweiz.

    Damit könnten die steigenden Lebenshaltungskosten gedeckt und Lohnversäumnisse der letzten Jahre nachgeholt werden.

    Gemeinsam mit seinen Mitgliedsverbänden präsentierte Travailsuisse am Dienstag in Bern vor den Medien seine Forderungen für den Lohnherbst. Aufgrund der steigenden Lebenshaltungskosten, vor allem bei den Krankenkassenprämien und Mieten, sowie einer wachsenden Wirtschaft fordert der Verband Lohnerhöhungen.

    Bist du zufrieden mit deinem Lohn?

    Travailsuisse begründet dies damit, dass die Reallöhne in den Jahren 2021 bis 2023 in einem beispiellosen Ausmass gesunken seien. In den Jahren 2024 und 2025 zeige sich nun eine deutliche Erholung dank wachsenden Nominallöhnen und einer tieferen Inflation.

    Allerdings seien in den Jahren 2023 bis 2025 wiederum die Krankenkassenprämien zwischen 5,4 und 8,1 Prozent gestiegen, so Travailsuisse. Und im kommenden Jahr werde ein Anstieg um 4 Prozent erwartet.

    Bei einem mittleren Einkommen führe die Erhöhung der Krankenkassenprämien zu einer jährlichen Einkommensreduktion von bis zu 0,5 Prozent.

    Produktivität schafft Spielräume

    Die Unternehmen verdienten pro Stunde Arbeit immer mehr, argumentierte Travailsuisse. Die höhere Produktivität schaffe Spielräume für Lohnerhöhungen.

    Die Arbeitgebenden hätten es in den letzten Jahren vielerorts versäumt, die Löhne an die höheren Lebenshaltungskosten der Arbeitnehmenden anzupassen. Das sagt Thomas Bauer, Leiter Wirtschaftspolitik bei Travailsuisse, in einer Mitteilung.

    Deshalb bestehe weiterhin Nachholbedarf. Die Wirtschaft wachse, und es bestünden bei den meisten Unternehmen entsprechende Spielräume.

    Die Löhne müssten mit den wachsenden Kosten Schritt halten. Zudem sei die inländische Kaufkraft von besonderer Bedeutung, sagte Yvonne Feri, Präsidentin der Gewerkschaft Syna.

    Allerdings unterschieden sich die Lohnforderungen je nach Branche. Bei Arbeitgebenden, die die Teuerung nicht ausgeglichen haben, fielen die Lohnforderungen deutlich höher aus.

    «Im Gesundheitswesen und im Baugewerbe besteht ein bedeutender Lohnrückstand aus den letzten Jahren. In beiden Branchen braucht es deshalb substantielle Lohnerhöhungen für eine Sicherung der Kaufkraft», wird Feri zitiert.

    Lohnrückstand im Service Public

    Auch im Service Public bleibe der Lohnrückstand nach Jahren mit höherer Teuerung in vielen Branchen beträchtlich. Zudem setzten Sparpakete die Angestellten zunehmend unter Druck, sagte Greta Gysin, Präsidentin von transfair.

    Würdest du dich über zwei Prozent Lohnerhöhung freuen?

    Es brauche nach den mageren Jahren auch bei den Löhnen eine klare Gegenbewegung. Für die Sicherung der Kaufkraft, aber auch als Zeichen der Wertschätzung an die Arbeitnehmenden.

    Magere Jahre erlebten trotz vieler Gäste auch Arbeitnehmende im Gastgewerbe. Das sagte Roger Lang, Leiter Sozialpolitik bei der Hotel & Gastro Union. Die Arbeitnehmenden aus dem Gastgewerbe brauchten nun endlich substantielle Verbesserungen bei den Löhnen und den Wochenend- und Nachtzulagen.

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    Kommentare

    User #4287 (nicht angemeldet)

    Im Service Public besteht überhaupt kein Lohnrückstand. Vielmehr bezahlt der Staat signifikant über der Privatwirtschaft. Die Leistungsunterschiede lassen wir aussen vor, sonst muss man die Löhne halbieren.

    User #3588 (nicht angemeldet)

    Ich fordere MEHR veganes Essen. Merci, für die Publikation meines KOMMENTARES, liebes nau. Ihr macht mich zum glücklichsten Menschen auf Erden. Weiter so. Oder ähnlich? Ich weiss es nicht. ABER ihr seit trotzdem die Bestien. Ups, die Besten.

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