Travailsuisse sieht Belastung der Beziehungen zur EU abgewendet
Der Gewerkschafts-Dachverband Travailsuisse sieht mit dem Nein zur Neutralitätsinitiative den aussen- und sicherheitspolitischen Handlungsspielraum der Schweiz gesichert. Dies sei auch für stabile Beziehungen zu den wichtigsten Handelspartnern der Schweiz entscheidend.

Insbesondere die stark begrenzten Möglichkeiten, Sanktionen gegen kriegführende Staaten zu verhängen, hätten die Beziehungen zu wichtigen Partnern wie der Europäischen Union belastet, schrieb Travailsuisse am Sonntag in einem Communiqué.
Die Achtung des Völkerrechts sei eine zentrale Voraussetzung für Frieden, Stabilität und Menschenwürde, so der Verband. Die Schweiz müsse deshalb bei völkerrechtswidrigen Angriffskriegen weiterhin Sanktionen verhängen können.










