Verletzte Wildtiere sollen rasch behandelt werden können, ohne erst eine zeitraubende behördliche Bewilligung einholen zu müssen.
wildunfall
Ein Schild weist auf einen Wildunfall hin. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Wildtiere sollen künftig ohne Bewilligung von Tierärzten versorgt werden dürfen.
  • Weil das Jagdgesetz im vergangenen Jahr abgelehnt wurde, entfiel die vorgesehene Revision.

Das fordert die Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte (GST) in ihrer Stellungnahme zur Revision der Jagdverordnung. Nach heutigem Gesetz müssten Tierärztinnen und Tierärzte zuerst eine Bewilligung einholen, bevor sie ein verletztes Wildtier behandeln dürfen, heisst es in einer Mitteilung der GST vom Dienstag.

Wildschwein im Wald
Wildschwein im Wald - AFP/Archiv

Weil das Jagdgesetz im vergangenen Jahr abgelehnt wurde, sei die vorgesehene Revision der Jagdverordnung nun aber vom Tisch.

Nachdem das Parlament den Bundesrat beauftragt habe, die dringlichsten Massnahmen zum Jagdgesetz auf dem Verordnungsweg zu regeln, fordert die GST, dass ein Passus zur Erstversorgung von verletzten Wildtieren darin aufgenommen wird, wie es weiter heisst.

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