Staatsanwaltschaft Waadt eröffnet Untersuchung zu Steuerabzügen

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Lausanne,

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Waadt führt Ermittlungen im Zusammenhang mit Steuerabzügen für Reiche. Der Paychère-Bericht hatte aufgedeckt, dass die Praxis des Steuerabzugs zwischen 2009 und 2021 nicht gesetzeskonform war

Der im August vorgelegte Bericht von François Paychère hat gezeigt, dass die Praxis des Steuerabzugs im Kanton Waadt zwischen 2009 und 2021 nicht gesetzeskonform war. (Archivbild)
Der im August vorgelegte Bericht von François Paychère hat gezeigt, dass die Praxis des Steuerabzugs im Kanton Waadt zwischen 2009 und 2021 nicht gesetzeskonform war. (Archivbild) - KEYSTONE/LAURENT GILLIERON

Generalstaatsanwalt Eric Kaltenrieder hat sich nach dem Paychère-Bericht selbst mit dem Fall befasst und beschlossen, ein Strafverfahren zu eröffnen. Die Untersuchung soll die Umstände aufklären, die zu dieser rechtswidrigen Anwendung geführt haben, wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte. Aufgrund von Beschwerden einiger Steuerzahler soll auch geklärt werden, wie es zur Änderung gewisser Steuerbescheide kam.

Das Strafverfahren wurde am 8. Januar eröffnet. Der Generalstaatsanwalt hat bei der Waadtländer Regierung einen Antrag auf Herausgabe einer Kopie der gesamten Akte gestellt.

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Kommentare

User #2468 (nicht angemeldet)

Wurstlerei Federal. Unglaublich wie lange manches geht, bis es aufgedeckt wird. Wollte erst sagen, kein Wunder heisst es, die Schweizer sind langsam. Aber in solchen Sachen ist es im Ausland auch nicht besser.

User #2468 (nicht angemeldet)

" Kantönligeist" überall , aber von EU reden. Was würden die dann machen ?

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