So schafft es die Frauen-Nati an die WM 2027

    Christoph Böhlen
    Christoph Böhlen

    Lausanne,

    Nach der geglückten WEURO 2025 im eigenen Land startet heute für die Frauen-Nati die Quali-Kampagne zur WM 2027 in Brasilien. Und die wird happig.

    Frauen-Nati
    Nach der Euphorie an der WEURO 2025 wartet die WM-Quali auf die Frauen-Nati. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Um 19 Uhr startet die Frauen-Nati in Lausanne gegen Nordirland in die WM-Quali.
    • Der Weg an die WM 2027 ist lang – nach der Nations League warten Playoff-Spiele.

    Ab heute gilt es für das Team von Rafel Navarro ernst: Die Schweizer Frauen-Nati startet um 19 Uhr in Lausanne gegen Nordirland in die WM-Quali. Der Weg an die Endrunde in Brasilien im Jahr 2027 wird aber steinig.

    Frauen-Nati
    Nati-Coach Rafel Navarro (rechts) mit Ana-Maria Crnogorcevic. - keystone

    Der Reihe nach: Nach dem Abstieg aus Liga A der Nations League tritt die Schweiz nun in der Liga B an. Diese zählt zum Weg, den die Nati auf dem Weg zur WM bestreiten muss. Die Gegnerinnen heissen Nordirland, Malta und die Türkei.

    Das Ziel der Nati ist klar: Der Gruppensieg soll her. Doch damit wäre das WM-Ticket noch nicht gesichert. Weiter geht es nämlich dann im Herbst 2026 mit den WM-Playoffs.

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    Viele Fans sind beim Training der Frauen-Nati in Lausanne dabei. - keystone

    Dort muss die Schweiz im Falle eines Gruppensiegs mindestens zwei Runden überstehen. In der ersten Playoff-Runde würde ein zweit- oder drittplatziertes Team aus der Liga B warten.

    Happig würde es dann aber spätestens in der zweiten Playoff-Runde: Dort würde der Sieger aus einer Begegnung zwischen Liga A und Liga C warten. Und mit England, den Niederlanden oder Norwegen sind dort grosse Kaliber vertreten.

    Frauen-Nati
    Die Frauen-Nati startet in die Nations League – und gleichzeitig in die WM-Quali. - keystone

    Die WM-Teilnahme müssen sich die Schweizer Frauen also hart erarbeiten. Und nicht einmal ein Sieg in der zweiten Playoff-Runde würde die Teilnahme an der Endrunde garantieren.

    Denn: Nur die sieben bestplatzierten Sieger dieser Runde (gemäss Tabelle der «Women's European Qualifiers 2026» reisen direkt an die WM 2027. Das verbleibende achte Siegerteam muss den Umweg über die interkontinentalen Playoffs nehmen.

    Wie endet der heutige Quali-Auftakt in Lausanne?

    Zunächst gilt es für das Team von Rafel Navarro, heute gegen Nordirland einen erfolgreichen Start hinzulegen. Anpfiff im Stade de la Tuilière ist um 19 Uhr.

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    Kommentare

    User #1408 (nicht angemeldet)

    Seit Jahren furchtbares Gekicke - NULL Fortschritt und immer die gleichen Ausreden bei den Interviews. Die haben aber auch gar nichts an der WM in Brasilien verloren

    User #4464 (nicht angemeldet)

    Echt jetzt? Pennen oder rennen die? Das ist doch kein Einsatz. Nur Riesen und Reuteler haben etwas Pfuff.

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