Exit-Geschäftsführer Bernhard Sutter (†58) stirbt bei Fuji-Aufstieg
Ein 58-jähriger Schweizer ist beim Aufstieg auf den Fuji in Japan zusammengebrochen und gestorben. Nun ist klar: Es handelt sich um Exit-Chef Bernhard Sutter.

Das Wichtigste in Kürze
- Beim Aufstieg auf den Fuji (JPN) ist ein Schweizer gestorben.
- Der 58-Jährige verlor bei einer Berghütte das Bewusstsein und starb daraufhin im Spital.
- Nun ist bekannt: Beim verstorbenen handelt es sich um den Exit-Chef Bernhard Sutter.
Bernhard Sutter, Geschäftsführer der Schweizer Sterbehilfeorganisation Exit, ist tot. Der 58-Jährige starb beim Aufstieg auf den Fuji in Japan, wie «Blick» zuerst berichtete. Er war gemeinsam mit seinem Sohn unterwegs, als es zum Unglück kam.
Der 58-Jährige ist beim Aufstieg aus gesundheitlichen Gründen zusammengebrochen, wie japanische Medien bereits am Mittwochmorgen berichteten.

Sutter, der zusammen mit seinem Sohn auf der Fujinomiya-Route unterwegs war, verlor bei einer Berghütte auf rund 3010 Metern Höhe das Bewusstsein. Das Personal der Hütte setzte umgehend einen Defibrillator ein, wodurch der Mann kurzzeitig wieder atmen konnte.
Bergretter transportierten den 58-Jährigen anschliessend in ein Spital. Die Ärzte konnten ihn jedoch nicht mehr retten und er verstarb.
Warum der Sutter am Fuji zusammenbrach, ist derzeit noch unklar.
Bernhard Sutter war seit 2007 bei Exit tätig. Er arbeitete zunächst als Vizepräsident und Kommunikationsleiter. Seit 2015 führte er die Organisation als Geschäftsführer.
Exit würdigt den Geschäftsführer
Exit würdigt ihn am Mittwochnachmittag in einem Nachruf auf ihrer Website mit den Worten: «In seinen Funktionen prägte er unsere Organisation mit grossem Engagement und Menschlichkeit.»
Weiter schreibt die Organisation: «Wir verlieren mit ihm nicht nur unseren Geschäftsführer, sondern auch einen sehr geschätzten Kollegen und langjährigen Wegbegleiter.»
Auch an die Familie richtet Exit klare Worte. «Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei seiner Familie und seinen Angehörigen. Ihnen sprechen wir unser tief empfundenes Beileid aus.»












