Bundesgericht

Rheinmetall soll 50 Millionen von Scheich erhalten

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Lausanne,

Ein Scheich aus den Vereinigten Arabischen Emiraten muss der Firma Rheinmetall 50 Millionen Euro bezahlen. Das Bundesgericht lehnte die Beschwerde ab.

Bundesgericht
Das Bundesgericht in Lausanne. (Archivfoto) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Bundesgericht hat die Beschwerde eines Arabischen Scheichs abgelehnt.
  • Dieser schuldet der Firma Rheinmetall demnach 50 Millionen Euro

Ein Mitglied der königlichen Herrscherfamilie der Vereinigten Arabischen Emirate muss der Rheinmetall Waffe Munition GmbH rund 50 Millionen Euro zahlen. Dies geht aus einem Urteil des Bundesgerichts hervor. Die geschuldete Summe steht in Zusammenhang mit einem Vertrag für die Bewaffnung von Fregatten der algerischen Armee.

Das Bundesgericht bestätigte mit dem am Montag veröffentlichten Urteil den Entscheid eines Schiedsgerichts in Lausanne. Es wies die Beschwerde des Scheichs ab. Dieser rügte, dass das Schiedsgericht nicht zuständig und das rechtliche Gehör verletzt worden sei.

Aus dem bundesgerichtlichen Urteil geht hervor, dass der Scheich Eigentümer des Unternehmens Federal Development Sole Proprietorship LLC ist. Dies ist die Rechtsnachfolgerin der Federal Development Establishments.

Die Firma des Scheichs und die Rheinmetall waren an einem Vertrag für ein Rüstungsgeschäft über 320 Millionen Euro beteiligt. Es ging um die Bewaffnung von Fregatten der algerischen Armee. Bei dem zu zahlenden Betrag geht es um einen Ausstand aus diesem Geschäft.

Mehr zum Thema:

Kommentare

Weiterlesen

Prinz Charles
21 Interaktionen
«Kaufte London»

MEHR IN NEWS

New York Manhattan
Einsturzgefahr
feuerwerke
62 Interaktionen
Hitzewelle
Heli
Guttannen BE

MEHR BUNDESGERICHT

gas
1 Interaktionen
St. Gallen
Susanne Sahli
Bundesgericht
1 Interaktionen
Bundesgericht
bundesgericht
Fahrlässige Tötung

MEHR AUS LAUSANNE