Rheinmetall-Chef: Erste Marder-Schützenpanzer fertig

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    Ukraine,

    Ob ausgemusterte und wieder aufbereitete Marder-Panzer in die Ukraine geliefert werden, steht noch nicht fest. Doch die ersten Geräte sind startklar.

    Der Schützenpanzer «Marder» bei einer Übung in Mecklenburg-Vorpommern.
    Der Schützenpanzer «Marder» bei einer Übung in Mecklenburg-Vorpommern. - Bernd Wüstneck/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat die Modernisierung erster Schützenpanzer vom Typ Marder abgeschlossen.

    «Wir sind dabei, 100 Marder-Schützenpanzer instandzusetzen, erste Fahrzeuge sind bereits so weit», sagte der Vorstandsvorsitzende Armin Papperger der «Bild am Sonntag».

    Mit Blick auf eine mögliche Lieferung an die Ukraine fügte er hinzu: «Wann und wohin die Marder geliefert werden, ist die Entscheidung der Bundesregierung.»

    Die Ukraine wünscht sich von Deutschland zur besseren Ausrüstung im Abwehrkampf gegen Russland schwerere Waffen. Rheinmetall hatte die Lieferung der von der Bundeswehr ausgemusterten und wieder aufzubereitenden Marder angeboten. Die Bundesregierung hat nach bisherigem öffentlichen Stand aber noch nicht entschieden. Nach ihren Plänen sollen sie auch nur für einen Ringtausch mit Nato-Partnern eingesetzt werden: Länder wie Tschechien und Griechenland würden sie dann als Ausgleich erhalten, wenn sie ihrerseits alte sowjetischer Panzer aus ihren Beständen an die Ukraine liefern.

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