Kinder und Jugendliche sind die am stärksten Betroffenen der Pandemie. Dies vor allem in psychischer Hinsicht.
Depression
Das Coronavirus hatte global verheerende Auswirkungen auf die mentale Gesundheit der Menschen. (Symbolbild) - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Corona-Pandemie hat für die Menschen auch psychische Folgen.
  • Kinder und Jugendliche sind davon am meisten betroffen.

Laut Alain Di Gallo von der wissenschaftlichen Covid-Taskforce des Bundes sind Kinder und Jugendliche die am stärksten Betroffenen der Pandemie. Neue Forschungsergebnisse zeigten eine «nachweisliche Verschlechterung der psychischen Gesundheit».

Die direkten physischen Folgen des Virus sind für junge Personen oft harmlos. Die psychischen Probleme seien jedoch nicht von der Hand zu weisen. Dies sagte Di Gallo am Dienstag vor den Medien in Bern.

Weg zurück in den Alltag ist schwierig

«Die Pandemie hat das Umfeld von Kindern und Jugendlichen durcheinandergebracht und viele Entwicklungsschritte gestört.»

Viele Junge täten sich schwer damit, den Weg in den Alltag zurückzufinden, sagte Di Gallo. Sie kämpften unter anderem mit Ängsten, Depressionen, Schlafproblemen und Müdigkeit. Auch die Suizidversuche hätten seit dem Frühjahr 2020 zugenommen.

Es sei wichtig, den Betroffenen ein «stabiles Umfeld» und einen «geregelten Alltag» zu geben.

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