OSZE

    OSZE-Vorsitzender Cassis bekräftigt in Sarajewo Demokratieprozess

    Bundesrat Ignazio Cassis ist in seiner Funktion als aktueller OSZE-Vorsitzender in Sarajewo unter anderem mit Regierungsvertretern von Bosnien und Herzegowina zusammengetroffen. Im Hinblick auf die kommenden Parlamentswahlen bekräftigte er die Unterstützung der OSZE-Mission für die Stärkung der Demokratieprozesse.

    Ignazio Cassis
    Der OSZE-Vorsitzende Ignazio Cassis in Sarajewo. - keystone

    Unter anderem traf Cassis mit Aussenminister Elmedin Konakovic und der Leitung der zentralen Wahlkommission zusammen, wie die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) am Freitag mitteilte. Ausserdem habe er die OSZE-Mission im Land besucht, um die laufende Arbeit zu erörtern.

    Bei seinen Treffen habe Cassis betont, wie wichtig es sei, den verfassungsrechtlichen Rahmen zu achten und spaltende Erklärungs- und Deutungsmuster zu vermeiden. Es sollte darum gehen, sich auf wichtige Reformen zu konzentrieren, die zu greifbaren Ergebnissen für alle Bürgerinnen und Bürger führen. Dies auch im Hinblick auf die kommenden Parlamentswahlen vom Oktober.

    Die OSZE ist seit über 30 Jahren in Bosnien und Herzegowina engagiert und bekennt sich gemäss den Worten von Cassis weiterhin nachdrücklich zur Souveränität, territorialen Integrität und politischen Unabhängigkeit des Landes.

    Der Besuch von Cassis in Bosnien und Herzegowina ist eine der erklärten Prioritäten des Schweizer OSZE-Vorsitzes.

    Kommentare

    User #6397 (nicht angemeldet)

    Die schweizer meckern ja dauernd...die politik ist nun mal ein kompliziertes konstrukt...in jedem fall ist diplomatie verhandlungen immer noch besser als krieg...die schweiz ist hier verschont somit liebe schweizer denkt etwas mehr bevor ihr immer so negativ reagiert. Cassis mag nicht der leader sein aber er besitzt genuegend taktgefuehl... es gibt genuegend bad Kings auf diesem planet.

    User #3977 (nicht angemeldet)

    Der kleine Sonnenschein aus dem Tessin überwertet die Schweiz masslos. Das ist mittlerweile peinlich. Vielleicht, weil er so klein ist. Er sollte in Pension gehen und nicht weiter versuchen, die ganze Welt um die Schweiz zu scharen.

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