Grammys

Nach Kritik und Spott von Stars: Trump schimpft über Grammys

Keystone-SDA
Keystone-SDA, Redaktion

USA,

Nach Kritik und Spott über ihn und die Politik seiner Regierung hat US-Präsident Donald Trump die Grammy-Gala und Moderator Trevor Noah beschimpft.

trump trevor noah
Donald Trump droht Comedian Trevor Noah mit einer Klage. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Trump schimpft über die Grammy Awards.
  • Dem Comedian Trevor Noah droht der US-Präsident mit einer Klage.

Die Musikpreis-Verleihung sei «Müll» und «praktisch nicht anschaubar», schrieb Trump bei seinem Online-Sprachrohr Truth Social. Den südafrikanischen Comedian Trevor Noah, der die Gala zum sechsten und letzten Mal moderiert hatte, bezeichnete Trump als «totalen Verlierer», der kein Talent habe.

Trump droht Comedian Trevor Noah mit Klage

Zudem drohte er ihm mit einer Klage. Noah hatte bei der Gala gespottet, dass Trump Grönland haben wolle, weil die Privatinsel von Jeffrey Epstein nicht mehr verfügbar sei. «Er braucht eine neue, um mit Bill Clinton abzuhängen».

Er sei aber nie auf der Privatinsel von Epstein gewesen, schrieb Trump. Deswegen werde er Noah nun verklagen. «Mach dich bereit, Noah, ich werde mit dir einiges an Spass haben.

Trevor Noah
Moderator Trevor Noah spricht während den Grammy Awards am Sonntag, 1. Februar 2026, in Los Angeles. - keystone

Trump hatte in den vergangenen Wochen mehrfach mit der Annexion der Arktis-Insel Grönland gedroht, die zum dänischen Königreich gehört.

Findest du Trevor Noah lustig?

Der Multimillionär Jeffrey Epstein hatte über Jahre einen Missbrauchsring betrieben, dem Dutzende junge Frauen und Minderjährige zum Opfer fielen. 2019 starb Epstein mit 66 Jahren im Gefängnis, bevor es zu einer möglichen weiteren Verurteilung hätte kommen können. Der Finanzier hatte eine Insel in der Karibik – und beste Kontakte in die High Society, unter anderem zum früheren US-Präsident Clinton und zu Trump.

Die Grammys, die zu den begehrtesten Musikpreisen der Welt gehören, wurden in diesem Jahr zum 68. Mal verliehen.

Kommentare

Butler Bloch

Trump: Er begrapsche gerne "junge, attraktive Mädchen": In den neu veröffentlichten Epstein-Akten taucht eine brisante Aussage über den US-Präsidenten auf. Das US-Justizministerium spricht von einer Fälschung und warnt vor weiteren "Unwahrheiten". Vom US-Justizministerium neu veröffentlichte Dokumente zum Fall des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein bringen US-Präsident Donald Trump in Bedrängnis. So zeigt etwa eine Notiz der New Yorker Bundesstaatsanwaltschaft vom Januar 2020, die gegen Epsteins Vertraute Ghislaine Maxwell ermittelte, dass Trump in den 1990er Jahren öfter mit Epsteins Privatjets geflogen war, als bislang angenommen - insgesamt acht Mal.Zudem findet sich unter den neu offengelegten Akten ein mutmaßlicher Brief Epsteins mit brisanten Aussagen über Trump. So steht darin, Trump "begrapsche" gerne "junge, attraktive Mädchen". Das US-Justizministerium sprach in einer Stellungnahme von einer Fälschung und erklärte, einige der Dokumente enthielten unwahre und reißerische Behauptungen über den Präsidenten.

Butler Bloch

Es sind Unmengen an Dateien, die am Freitag aus den Epstein-Akten veröffentlicht wurden. Millionen Seiten an Notizen aus Befragungen von Opfern, E-Mails von Anwälten, die anderen Anwälten schreiben, Protokolle von Meldungen über Übergriffe und immer wieder tauchen berühmte Namen auf. Auch der Name Donald Trump wird tausendfach erwähnt.

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