Franken

    Nezar A.* verliert wegen SMS-Betrügern Hunderte Franken

    Nico Leuthold
    Nico Leuthold, Anna Baumert

    Zürich,

    Er erhielt eine SMS – vermeintlich von der Post. Wenig später ist Nezar A.* Hunderte Franken los. Die Masche ist der Kantonspolizei Zürich bekannt.

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    Nezar A.* wurde zum Opfer von SMS-Phishing. - Nau.ch

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nezar A.* erhält diesen Monat eine SMS – vermeintlich von der Post.
    • Er wird dazu aufgefordert, die Versandkosten für ein Paket zu bezahlen.
    • Doch hinter der SMS stecken Betrüger, die seine Kreditkarte mit fast 500 Franken belasten.

    Dicke Post für unwissende Schweizer! Aktuell treiben Betrüger, die sich als die Schweizerische Post ausgeben, via SMS ihr Unwesen. Die Betrugsopfer gehen davon aus, dass sie wenige Franken für Versandkosten zahlen. Stattdessen wird ihre Kreditkarte mit mehreren hundert Franken belastet.

    Nau.ch-Leser Nezar A.* ist genau dieser Masche zum Opfer gefallen. Er erklärt, wie die Betrüger ihn hereinlegten: «Es kam eine SMS von der Post. Darin stand geschrieben, dass ich 2,50 Euro für ein Paket bezahlen muss.»

    betrüger
    Diese suchen sich extra Firmen raus, die kürzlich eine Änderung im Handelsregister vorgenommen haben. - pixabay

    Misstrauisch wurde er nicht – schliesslich erwartete er tatsächlich eine Lieferung. Er klickte den Link an und übermittelte die auf seinem Handy gespeicherten Kreditkarteninformationen. «Ich habe gedrückt, alles ist gegangen», sagt Nezar. «Ich habe gedacht, dass 2,50 Euro überwiesen wurden.»

    Wurden Sie schon mal Opfer einer Betrugsmasche?

    Doch wenig später, als er die Transaktion in der Kreditkarten-App kontrolliert, der Schock: Statt 2,50 Euro wurden fast 500 Franken verbucht! Laut App sitzt der Empfänger in Saudi-Arabien.

    Kapo Zürich empfiehlt, bei SMS misstrauisch zu sein

    Nezar meldet sich sofort bei der Kreditkartenfirma – doch diese kann ihm nicht helfen: Das Geld sei weg.

    Nach dem Anruf bei der Kreditkartenfirma meldet sich Nezar bei der Polizei. Der Kantonspolizei Zürich ist die fiese Masche bereits bekannt.

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    Carmen Surber, Mediensprecherin der Kapo Zürich, erklärt: Es ist wichtig, die Kreditkarte sofort sperren zu lassen, wenn man zum Opfer von Betrug wird. - Nau.ch

    Mediensprecherin Carmen Surber erklärt, wie man sich davor schützen kann: «Ganz wichtig ist, dass man solche SMS genau anschaut und auch misstrauisch ist.» Dazu gehört es, sich zu überlegen, was man alles bestellt hat und wann die Sendung ankommen soll.

    Zudem betont Surber, man solle die Telefonnummer des Absenders der Kantonspolizei melden. «So sind wir in der Lage, solche Mobiltelefonnummern zu sperren.»

    *Name der Redaktion bekannt

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