Ueli Maurer

«Kä Luscht»-Moment: Ueli Maurer machte SRF Vorwurf

Bettina Zanni
Bettina Zanni

Bern,

Der ehemalige Bundesrat Ueli Maurer verweigert einem SRF-Reporter 2015 ein Interview. Nun verrät der Reporter, was danach hinter den Kulissen lief.

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SRF-Reporter Gion-Duri Vincenz blickt zehn Jahre später auf die Interview-Abfuhr des ehemaligen SVP-Bundesrats Ueli Maurer zurück. - Instagram / @srf3

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit «Kä Luscht» lehnt Ex-Bundesrat Ueli Maurer bei den Bundesratswahlen eine Frage ab.
  • Die freche Reaktion ging viral, hatte aber auch ein kleines Nachspiel.
  • «Er verstand, glaube ich, gar nie richtig, dass es live war», sagt der SRF-Reporter.

Mitten in einer Live-Sendung erteilt SVP-Bundesrat Ueli Maurer dem SRF-Reporter eine Absage. «Nei, kä Luscht», antwortet dieser.

«Herr Bundesrat, darf ich schnell?», hat Gion Duri-Vincenz ihn soeben gefragt. Er will den frisch als Bundesrat bestätigten Maurer bloss interviewen.

Die freche Reaktion des 2022 zurückgetretenen Zürcher Bundesrats wurde in Windeseile zum viralen Hit. Unzählige Memes kursieren auf Social Media seither.

Zehn Jahre später blickt Radio SRF mit Gion-Duri Vincenz auf den legendären Moment vom 9. Dezember 2015 zurück.

«Typisch Ueli Maurer, dachte ich»

Was ihm bei der Abfuhr durch den Kopf gegangen sei, fragt Radiomoderatorin Anic Lautenschlager.

«Gar nicht so viel. Typisch Ueli Maurer, dachte ich», antwortet Gion-Duri Vincenz, heute Moderator der SRF-«Rundschau».

Darf ein Bundesrat oder eine Bundesrätin «kä Luscht» haben?

Der SRF-Moderator hat auch eine Vermutung für Maurers schroffe Reaktion. Er habe zeigen wollen, dass er jetzt zu seinen Freunden und Kollegen aus Hinwil ZH gehe, sagt Vincenz. Diese seien extra nach Bern gekommen.

«Dabei war es einfach live»

Der Reporter soll den Bundesrat in Feierlaune genervt haben.

Vincenz vermutet, dass sich Maurer dachte: «Jetzt nicht schon wieder, jetzt müsst ihr mich nicht schon wieder stören.» Er habe mit seinen Freunden jetzt feiern wollen.

Der witzige Moment hatte aber noch ein kleines Nachspiel.

«Er verstand, glaube ich, gar nie richtig, dass es live war», sagt der Moderator.

Maurer habe SRF indirekt den Vorwurf gemacht, die Szene aufgenommen zu haben, um ihn vorzuführen. «Dabei war es einfach live, wir haben es nicht extra gemacht.»

Kommentare

User #1350 (nicht angemeldet)

Das SRF sollte UNESCO-Weltkulturerbe werden!

User #5443 (nicht angemeldet)

Srf und das Wort Arbeit.

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