Höhere Kita-Tarife in Stadt Bern sollen Familien nur wenig belasten

Keystone-SDA Regional
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Bern,

Die Stadt Bern erhöht auf Anfang August die Tarife ihrer Kindertagesstätten. Die Erhöhung steht im Zusammenhang mit einer Verordnungsänderung auf Kantonsstufe. Nach Angaben der Stadt dürfte die Erhöhung die Familien nicht allzu stark belasten.

Die Stadtberner Kindertagesstätten erhöhen ihre Tarife. Familien soll dies aber laut Stadt nur wenig belasten. (Symbolbild)
Die Stadtberner Kindertagesstätten erhöhen ihre Tarife. Familien soll dies aber laut Stadt nur wenig belasten. (Symbolbild) - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Die Teilrevision der kantonalen Verordnung über die Leistungsangebote der Familien, Kinder- und Jugendförderung bringt höhere Betreuungsgutscheine, eine Ausweitung des Bezügerkreises und einen höheren Betreuungsschlüssel für Kinder zwischen 12 und 18 Monaten.

Dies zieht Mehrkosten für die Kitas nach sich, wie der Stadtberner Gemeinderat in einer Mitteilung von Dienstag festhält. Zum Ausgleich dieser Mehrkosten und der aufgelaufenen Teuerung werden die Tarife angehoben.

Dank der generellen Erhöhung der Betreuungsgutscheine um fünf Prozent und dem Zugang von mehr Familien zu den Betreuungsgutscheinen belasteten die höheren Tarife die Kundinnen und Kunden «insgesamt nur wenig», schreibt die Stadt. Für viele Eltern werde die Kita-Betreuung sogar günstiger. Ausgenommen sind Eltern ohne Anspruch auf eine Vergünstigung.

Konkret gilt der Bébé-Tarif neu für Kinder bis 18 Monate, statt wie bisher bis 12 Monate. Pro Betreuungstag kostet er statt 160 neu 172 Franken.

Für Kinder ab 18 Monaten bis zum Eintritt in den Kindergarten gilt ein Tarif von neu 145 Franken (bisher 138 Franken). Die Tarife für Kindergartenkinder belaufen sich auf neu 117 Franken (bisher 110 Franken).

Ab August 2026 wird zudem für Kinder ab 6 Monaten pro Halbtag ein Franken für die Zwischenmahlzeiten erhoben. Für das Mittagessen bleibt der Mahlzeitentarif unverändert bei 9 Franken und wird einkommensabhängig vergünstigt.

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Kommentare

User #2737 (nicht angemeldet)

Man sollte die Gelder des Finanzausgleichs nach Bern um mindestens 2 Drittel reduzieren. Vielleicht hört das ideologische Giesskannenprinzip sowie die Umverteilung endlich auf

User #6315 (nicht angemeldet)

Wenn man vor allem denen geld gibt, die bereits kinder haben, fördert man nicht mehr familien sondern bevorzugt einfach die die bereits das Glück hatten. Bestimmt sind die meisten politiker bei den Nutzniesser

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