Hohe Fallzahlen: Basel wird von Grippe-Welle überrollt
Der Kanton Basel-Stadt weist fast doppelt so hohe Grippe-Fallzahlen auf, wie der schweizerische Durchschnitt.

Die kalten Winterwochen haben der Schweiz eine unerwünschte Begleiterin gebracht: die Grippe. Laut dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) sind vor allem Influenza-A-Viren auf dem Vormarsch. Besonders betroffen ist der Kanton Basel-Stadt.
Pro 100'000 Einwohnende wurden 61,57 Grippe-Fälle verzeichnet – fast doppelt so viele wie der schweizerische Durchschnitt von 33,57 Fällen.
Doch nicht alle Bevölkerungsgruppen sind gleich stark betroffen. Vor allem Menschen über 65 Jahre erkranken häufig an der Grippe.
Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt lässt gegenüber «20 Minuten» verlauten: «In den Spitälern in Basel wie auch im Rest der Schweiz ist die Grippewelle angekommen.» Im ambulanten Bereich wie auch in den Spitälern hätten die Konsultationen zugenommen.
«Im Dezember gab es einen deutlichen Peak, danach kam es zu einem leichten Rückgang und nun steigen die Fälle wieder leicht an», so das Gesundheitsdepartement weiter.
Keine Impfpflicht vorgesehen
Deshalb gelte in den meisten Basler Spitälern bei direktem Patientenkontakt für Besucherinnen und Besucher sowie für das Personal eine Maskenpflicht.
Eine Impfpflicht sieht der Kanton Basel-Stadt trotz der hohen Fallzahlen nicht vor. Das Gesundheitsdepartement fordert jedoch zur Eigenverantwortung auf.












