Quartierparking in Basel soll aus Mobilitätsfonds finanziert werden
Die Regierung des Kantons Basel-Stadt möchte ein Quartierparking auf dem Basler Messegelände realisieren. Dafür beantragt sie dem Grossen Rat eine Summe von knapp 4 Millionen Franken aus dem Mobilitätsfonds, wie sie in einer Medienmitteilung vom Dienstag schreibt.

Das Quartierparking mit 150 Parkplätzen soll in einer Einstellhalle entstehen, die wiederum im Zuge der geplanten Wohnüberbauung auf dem heutigen Gelände der Messehalle 3 gebaut werden soll, wie es heisst. Insgesamt seien für die Einstellhalle 200 Parkplätze angedacht.
Aus Sicht der Regierung sollen Parkplätze aus dem öffentlichen Raum auf Privatgelände verschoben werden. Dies sei im kantonalen Umweltschutzgesetz festgeschrieben. Zudem könnten so Parkplätze ersetzt werden, die im Rahmen von Projekten zugunsten des Fuss- und Veloverkehrs oder für mehr Stadtgrün aufgehoben würden.
Entstehen Parkplätze im Rahmen eines Quartierparkings, müssen 95 Prozent davon durch Aufhebung von Parkplätzen auf der Allmend kompensiert werden, wie es in der kantonalen Parkplatzverordnung steht. Die Regierung schreibt von einem Perimeter von 500 Metern. Welche Parkplätze im öffentlichen Raum betroffen seien, werde im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens festgelegt.
Die Messehalle 3 wird noch bis 2028 von den Basler-Verkehrsbetrieben (BVB) als Garage genutzt. Sie soll zurückgebaut und durch eine Wohnüberbauung mit 170 preisgünstigen Wohnungen ersetzt werden, wie die Regierung bereits im Januar angekündigt hatte. Zudem sollen dort ein Kindergarten, eine Tagesstruktur, ein Waldhof und Gewerberäume entstehen.






