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FC Thun zelebriert Meistertitel trotz Regen und Kälte

Keystone-SDA
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Thun,

Die Fussballer des FC Thun haben ihren ersten Meistertitel am Freitag noch einmal ausgiebig gefeiert. Tausende Fans trotzten der regnerischen, kühlen Witterung und liessen ihr Team hochleben.

Torhüter Niklas Steffen stemmt den Pokal des Schweizer Fussballmeisters in die Höhe.
Torhüter Niklas Steffen stemmt den Pokal des Schweizer Fussballmeisters in die Höhe. - KEYSTONE/PETER KLAUNZER

Die Party begann am Nachmittag vor dem Visana-Stadion, wo zwei offene Trucks für Spieler und Betreuer bereitstanden. Zu den Klängen des Disco-Klassikers «Freed from Desire» setzte sich der Tross um 16.15 Uhr in Bewegung, begleitet von Hunderten Fans, die den Weg Richtung Innenstadt unter die Füsse nahmen.

Auf der offenen Ladefläche des einen Lastwagens war die erste Mannschaft versammelt; zu den besonders feierlustigen Spielern gehörten Captain Marco Bürki, Verteidiger Michael Heule und YB-Leihgabe Kastriot Imeri. Andere Spieler liessen es ruhiger angehen – genau wie der Staff auf dem zweiten Truck mit Trainer Mauro Lustrinelli und Klubpräsident Andres Gerber.

Zur offiziellen Meisterfeier strömten Tausende auf den Stadthofplatz im Bälliz. Auf dem Programm standen Festreden von Stadtpräsident Raphael Lanz und Klubpräsident Gerber. Im Mittelpunkt sollte aber die Präsentation der Spieler stehen. «Sie haben sich alle unsterblich gemacht», hatte der Speaker zu Beginn des Umzugs versichert.

Eine erste Party hatte es am Abend des 3. Mai gegeben, als der Meistertitel feststand. Seither ist das Emblem des «FC Thun Berner Oberland» im Stadtbild omnipräsent. Ein spezieller Meisterbus der Verkehrsbetriebe STI verkehrt in den Vereinsfarben, und auf dem Thunersee lassen die Kursschiffe die FCT-Fahnen im Wind flattern.

Thun hat zurzeit viel zu feiern. Der Meistertitel trotz Mini-Budget sorgte europaweit für Schlagzeilen. Stadtpräsident Lanz wurde im März als erster Thuner seit fast 100 Jahren in die Kantonsregierung gewählt. Und am Donnerstag stand die Thunerin Veronica Fusaro im Rampenlicht – am Eurovision Song Contest verpasste sie allerdings den Finaleinzug.

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