Veronica Fusaro nach ESC-Aus: «Ich komme zurück mit anderen Shows»
Für den ESC-Final hat es zwar nicht gereicht, doch Veronica Fusaro gibt nicht auf. Die Thunerin freut sich auf alle weiteren Shows.

Das Wichtigste in Kürze
- Veronica Fusaro schafft es nicht in den Final des Eurovision Song Contest.
- Die Thunerin zeigt sich enttäuscht, aber auch dankbar.
- Nach den Problemen bei den Proben lief der Auftritt wie geplant ab.
Es war ein Zittern bis zum Schluss. Doch nun steht fest: Der Final des 70. Eurovision Song Contests (ESC) vom Samstag findet ohne die Schweiz statt.
Die Thuner Musikerin Veronica Fusaro (29) und ihre Entourage bangten im Green Room, der wie ein Wiener Kaffeehaus daherkam, um den Einzug in den Final.
Und dann kam es so, wie es die Buchmacher prophezeiten: Für die Schweiz ist die Halbfinal-Hürde am ESC zu hoch.
Bereits bei den Proben verlief nicht immer alles reibungslos. Davon war beim Auftritt jedoch nichts zu sehen. Fusaro und die Tänzerinnen haben am Donnerstagabend auf der Bühne abgeliefert.
Ausschlaggebend dürfte wohl der Song gewesen sein: Die Rockballade «Alice» hob sich deutlich von den übrigen Beiträgen ab und wirkte weniger typisch für den ESC. Beim markanten Gitarrensolo gegen Ende hätte man schon gedacht, dass es reichen könnte.
Veronica Fusaro: «Ich komme zurück»
Nach dem ESC-Aus meldet sich Veronica Fusaro auf Instagram zu Wort. «Leider haben wir es nicht in den Final geschafft», sagt sie in ihrer Story.
Sie bedanke sich aber dennoch bei allen, die für sie abgestimmt haben und auch für das tolle Feedback.

Die Thunerin betont, dass das ESC-Aus nicht etwa das Ende ihrer musikalischen Karriere bedeutet. Im Gegenteil: «Ich komme mit anderen Shows zurück», meint sie.
Fusaro gesteht, dass sie zwar traurig sei, dass es letztendlich nicht für den Final gereicht hat. Stolz sei sie aber dennoch.
Auch in einem Statement kurz nach der Show teilte Veronica Fusaro mit, dass sie enttäuscht sei. «Trotzdem bin ich dankbar dafür, wie viele Menschen mich und meine Musik neu entdeckt haben.» Ihr Traum lebe weiter.
Der Auftritt habe ihr «mega Spass» gemacht, wie sie in einem Interview im Anschluss an die Show sagte. Und das merkte man auch.
Kaum Überraschungen
Weiter sind etwa Dänemark und Australien, was wenig überrascht.
Søren Torpegaard Lund wechselte in seinem wehmütigen Partysong «Før vi går hjem» auch mal in die Kopfstimme – das scheint zurzeit ein Erfolgsrezept zu sein am ESC.
Die in Gold getränkte Inszenierung der Popnummer «Eclipse» von der Australierin Delta Goodrem und ihr glitzernder Flügel werden ebenso im Final wieder zu sehen sein.
Generell gab es am Ende kaum Überraschungen. Es sind jene Länder aus dem Wettbewerb ausgeschieden, die die Buchmacher prophezeiten. Das sind neben der Schweiz Aserbaidschan, Luxemburg, Armenien und Lettland.












