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    FC Thun – Bertone: Hätte Märchen nicht besser schreiben können

    Etienne Sticher
    Etienne Sticher

    Thun,

    Leonardo Bertone vom FC Thun bezeichnet die 3:8-Klatsche gegen YB als «sch****egal». Es sei ein Märchen, das er nicht hätte besser schreiben können.

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    Leonardo Bertone spricht nach der Pokalübergabe. - SRF

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der FC Thun verliert vor der Pokalübergabe gegen YB mit 3:8.
    • Captain Bürki weint, Bertone lässt sich von der YB-Niederlage nicht die Laune verderben.
    • Präsident Gerber sagt, es sei aktuell alles ein wenig zu viel.

    Der FC Thun durfte am Donnerstag endlich mit dem Pokal feiern. Elf Tage nach dem Titelgewinn auf dem Sofa wurde die Trophäe überreicht.

    Als «sehr speziell» beschreibt es Leonardo Bertone gegenüber «SRF», Das sei schon die gesamte Saison.

    Die Thuner Mentalität war immer, Vollgas zu geben. «Heute hat das Ergebnis leider etwas bitter ausgesehen. Aber am Schluss ist das Resultat sch****egal – wir haben den Pokal mehr als verdient.» Das sagt Bertone nach dem 3:8 gegen YB.

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    Der FC Thun stemmt zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den Meisterpokal in die Höhe. - SRF

    Er geniesse den Moment und die Tatsache, endlich etwas in der Hand zu haben. Das Ganze zu realisieren, das wird später geschehen.

    Bertone kam 2022 aus Belgien zum FC Thun zurück. «Mein Ziel damals war es, in die Super League aufzusteigen», sagt er.

    Als das geschafft war, habe er eine gute Saison zeigen und Vollgas geben wollen. «Wir haben Qualität, eine coole Spielphilosophie, ein super Kader und super Spieler.»

    fc thun
    Der FC Thun jubelt mit dem Pokal über den ersten Meistertitel der Club-Geschichte. - keystone

    Dass es gleich zum Titel gereicht habe, sei «ein Märchen. Ich hätte es nicht besser schreiben können», so Bertone.

    Captain Marco Bürki sagt, es sei «wunderschön», mit den Fans und dem Pokal zu feiern. Es bedeute ihm sehr viel, sagt er mit Tränen in den Augen.

    FC Thun
    Marco Bürki kann die Tränen nicht zurückhalten. - SRF

    Als der FC Thun auf dem Sofa Meister wurde, habe er es nicht wirklich realisieren können. Jetzt, mit dem Pokal, der Medaille und den Fans, gelinge das langsam.

    Bereits bei der Übergabe des Pokals habe er Tränen in den Augen gehabt. Er begründet es mit seinen Engsten, seiner Ehefrau, die ihn unterstützte, mit den Eltern im Stadion und mit Bruder Roman. «Den Stolz in ihren Augen zu sehen, macht einfach glücklich.»

    fc thun
    Präsident Gerber jubelt mit dem Pokal. - keystone

    Präsident Andres Gerber sagt, es sei «wunderschön, aber viel zu viel». Seit Monaten gebe es Druckabfall und Anspannung, Feste, Reden, Gratulationen – «es ist viel zu viel. Es braucht einige Wochen, um alles zu realisieren.»

    Zur 3:8-Klatsche gegen YB sagt er, es habe ihn eine Zeit lang «angesch***en», es sei frustrierend gewesen. «Aber am Schluss dachte ich, es ist vielleicht gut.»

    Es brauche wenig – und der Meister komme unter die Räder. «Es ist eine gute Lektion», sagt Gerber. «Aber davon lassen wir uns die Freude nicht verderben.»

    Kommentare

    User #6313 (nicht angemeldet)

    In der neuen Saison wird der FC Thun durchgereicht

    User #5435 (nicht angemeldet)

    #1860 Die Frage stellt sich, spielt die Meister-Mannschaft, falls sie die CL Qual. erreichen noch mit den selben Spielern?

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