FC Thun: Das sind die Sternstunden der Berner Oberländer
In der Saison 2025/26 feiert der FC Thun mit dem Meistertitel den grössten Erfolg der Geschichte. Aber auch in der Champions League gab es schon Sternstunden.

Das Wichtigste in Kürze
- Der FC Thun wurde 1898 gegründet, den ersten Titel holt das Team 2025/26.
- Als Aufsteiger werden die Berner Oberländer völlig überraschend Schweizer Meister.
- Mit der Qualifikation zur Champions League hatten die Thuner schon 20 Jahre zuvor Geschichte geschrieben.
Im Sommer 2026 ist es so weit: Der FC Thun gewinnt 128 Jahre nach der Gründung den ersten grossen Titel der Vereinsgeschichte. Nach fünf Jahren Challenge League marschieren die Berner Oberländer als Aufsteiger in der Super League sogleich zum Titel.
Bei der Rückkehr in die Super League überzeugt der FC Thun sogleich mit vier Siegen in Folge. Trotz Zwischentief hält sich der Verein an der Spitze und wird Wintermeister.

Mit zehn Siegen und einem Remis aus elf Spielen setzt sich das Team von Ex-Stürmer Mauro Lustrinelli nach der Winterpause an der Tabellenspitze ab. Obwohl im Saisonendspurt diverse Niederlagen folgen, wird die Sensation Tatsache: Der FC Thun ist Schweizer Meister!
Zwei verlorene Cupfinals
Auch vor diesem sensationellen Triumph hatte der FC Thun in der über 120-jährigen Clubgeschichte bereits für grosse Erfolge gesorgt.
1955 erreichte der FC Thun den Schweizer Cupfinal. Am 11. April unterlag das Team aus dem Berner Oberland aber dem Favoriten La Chaux-de-Fonds mit 1:3. Bereits nach 20 Minuten stand es 3:0 für die Neuenburger.

2019 schaffte es Thun ein zweites Mal in den Cupfinal und musste sich erneut dem grossen Favoriten geschlagen geben. Diesmal unterlagen die Berner Oberländer dem FC Basel mit 1:2.

Das Fussball-Märchen des FC Thun
Geschichte schrieb der FC Thun im Jahr 2005 mit der Qualifikation zur Champions League. Durch Siege gegen Dynamo Kiew und Malmö FF erreichte der Club aus dem Berner Oberland sensationell die Gruppenphase der Königsklasse.
Dort traf der FC Thun auf Arsenal, Ajax Amsterdam und Sparta Prag. Vier Punkte reichten dabei immerhin für den dritten Tabellenplatz, der zur Uefa-Cup-Zwischenrunde berechtigte.

Dort gelang dem FC Thun im Hinspiel gegen den Hamburger SV sogar ein 1:0-Heimsieg. Ein 0:2 beim deutschen Schwergewicht bedeutete dann aber doch das Ausscheiden.











