EVP sagt Nein zu Individualbesteuerung und SRG-Initiative

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Langenthal,

Die EVP Schweiz hat ihre Parolen für die Abstimmungen im März 2026 gefasst. Sie lehnt sowohl die Individualbesteuerung als auch die Senkung der SRG ab.

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Die Hauptziele der Individualbesteuerung sind die Förderung der Steuergerechtigkeit, die Abschaffung der Heiratsstrafe und die Verbesserung der Erwerbsanreize für Zweitverdiener. - Keystone

Einen Tag vor den eidgenössischen Abstimmungen haben die Delegierten der EVP Schweiz bereits die Parolen für den Abstimmungssonntag vom März 2026 gefasst. Die Partei lehnt die Individualbesteuerung ab. Den Entscheid gegen die Individualbesteuerung fällten die Delegierten der EVP an ihrer Versammlung im bernischen Langenthal einstimmig, wie die Partei mitteilte.

«Die Individualbesteuerung bestraft gerade jene Familien, in welchen ein Ehepartner sich besonders stark in der Kinderbetreuung oder der Pflege von Angehörigen engagiert», liess sich Parteipräsidentin Lilian Studer im Communiqué zitieren. Mit 77 zu 2 Stimmen bei drei Enthaltungen lehnten die Delegierten der EVP die Volksinitiative «200 Franken sind genug! (SRG-Initiative)» ab.

Demokratie durch Informationsverlust bedroht?

Auch eine Senkung der Radio- und Fernsehgebühren wurde abgelehnt. «Wer die SRG halbiert, nimmt der Bevölkerung verlässliche Informationen und gefährdet damit das Fundament unserer Demokratie», begründete der Berner EVP-Nationalrat Marc Jost sein Nein zu dem Volksbegehren.

Volks und Stände entscheiden am 8. März zudem über weitere Vorlagen. Die EVP tritt für ein Ja zur Initiative «Für eine gerechte Energie- und Klimapolitik: Investieren für Wohlstand, Arbeit und Umwelt (Klimafonds-Initiative)» ein.

Dagegen lehnt sie die Initiative «Ja zu einer unabhängigen, freien Schweizer Währung mit Münzen oder Banknoten (Bargeld ist Freiheit)» ab. anDie Partei unterstützt stattdessen den direkten Gegenentwurf zu dem Volksbegehren.

Kommentare

User #5926 (nicht angemeldet)

SRF ist kein neutraler Staatssender, sondern ein linksgrüner Propagandasender. SRF-Berichte decken sich zu 98 Prozent mit dem Parteiprogramm der SP, der Grünen und weiterer Gutmenschen. /// Und die Individualbesteuerung bringt den Verheirateten ausser doppelter Arbeit und dem mühsamen Sortieren und Teilens des gemeinsamen Geldes nicht viel. Ich halte auch wenig davon, dass Ehepaare und Konkubinatspaare nun über den gleichen Kamm geschert werden, denn ich halte die Eheverbindung, insbesondere bei Paaren mit Kindern für wertvoll und sinnvoll.

User #4391 (nicht angemeldet)

Jetzt die Frage der Fragen, welcher Politiker der EVP verdient bei der SRG mit? Das ist eine absolut Veraltete versteckte Steuer… also dem Fall Serafe und SRG abschaffen fertig. Kostet ein Haufen Geld für nichts und wieder nichts!

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