EU will Handelsabkommen mit USA aussetzen
Gemäss «Bloomberg» fordert die Europäische Union von Präsident Donald Trump mehr Details von den USA zum neuen Zollprogramm.

Das Wichtigste in Kürze
- Der oberste Gerichtshof der USA erklärte die Trump-Strafzölle als rechtswidrig.
- Nun plant die EU, , die Ratifizierung des Handelsabkommens mit den USA auszusetzen.
- Man will zuerst Klarheit über die Lage erhalten.
Am Freitagabend entschied der oberste Gerichtshof der USA, dass die von Präsident Donald Trump (79) verhängten Strafzölle rechtswidrig sind.
Als Reaktion darauf plant die Europäische Union (EU), die Ratifizierung des Handelsabkommens mit den Vereinigten Staaten vorerst auszusetzen.
Konkret verlangt die EU von der US-Regierung zusätzliche Details zum neuen Zollprogramm.
Die EU will Klarheit über die aktuelle Lage
Zeljana Zovko, eine der führenden Verhandlungsführerinnen für das Abkommen mit den USA, erklärte in einem Gespräch mit Bloomberg: Man sehe «keine andere Möglichkeit», als das Genehmigungsverfahren zu verschieben, um zunächst Klarheit über die Lage zu erhalten.
Unterstützung kommt dabei aus mehreren Fraktionen: der Mitte-rechts orientierten EVP sowie von Sozialisten, Demokraten und der liberalen Fraktion Renew.
















