Schweizer Armee

Erneut Fahrverbot für 238 Armee-Schützenpanzer

Redaktion
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Bern,

Erneut wurden an den Schützenpanzern des Typs M113 technische Probleme festgestellt. Für die gesamte Flotte wurde ein Fahrverbot verhängt.

Panzer
Ein Schützenpanzer des Typs M113. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Erneut wurde für die Armee-Schützenpanzer M113 ein Fahrverbot verhängt.
  • Grund dafür sind technische Probleme, die zu Lenk- und Bremsunfähigkeit führen können.
  • Das Fahrverbot betrifft die ganze Flotte, insgesamt sind es 238 Fahrzeuge.

Die Armee hat für alle 238 im Einsatz stehenden Schützenpanzer M113 ein Fahrverbot verhängt. Der Grund sind technische Mängel am Seitenantrieb, die zum Verlust der Lenk- und Bremsfähigkeit führen können.

Der Chef der Logistikbasis der Armee, Divisionär Rolf Siegenthaler, habe das sofortige Fahrverbot verfügt, teilte die Armee am Dienstag mit. Es gilt bis zur Behebung der Mängel.

Metallteile im Öl festgestellt

Entdeckt wurden die Probleme bei Instandhaltungsarbeiten. Dabei wurden Metallteile im Öl festgestellt. Als Ursache wird ein fehlerhaftes Zylinderrollenlager vermutet, das bei der letzten Revision verbaut wurde, wie die Armee weiter mitteilte.

Hast du das Gefühl, dass die Schweizer Armee im Ernstfall ausreichend gerüstet wäre?

Es ist bereits das zweite Mal, dass die M113-Flotte stillgelegt wird. Im Dezember 2023 wurde wegen eines Mangels an der Antriebswelle ein Fahrverbot erlassen.

Auch damals hatte die Armee aus Sicherheitsgründen ein vorläufiges Fahrverbot erlassen. Die vollständige Wiederinstandstellung dauerte aufgrund der schwierigen Ersatzteilbeschaffung bis Ende 2025 und kostete rund Fr. 2,6 Mio.

Die betroffenen Fahrzeuge sind teils über 50 Jahre alt. Ihre Ablösung ist in verschiedenen Rüstungsprogrammen geplant.

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Kommentare

User #5379 (nicht angemeldet)

Und scho snächschti Desaster bim Pfadiverein. Eis nach em andere. Sorry, nur noch lächerlich

User #678 (nicht angemeldet)

Der M113 ist seit 1960 bestens erprobt und bewährt. Nicht umsonst wurde er fast 100'000 x gebaut und wird es übrigens heute noch. Die angeblichen Probleme beruhen wohl auf völlig unfähigen Planern und Mechanikern in den AMPs...

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