Bern publiziert Leitfaden zur Diversität in der Kultur

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Kultur Stadt Bern stellt einen Leitfaden vor, der zeigt, wie öffentliche und private Trägerschaften Diversität in der Kulturförderung praktisch umsetzen können.

Altstadt Bern Münster
Blick auf die Altstadt Bern und das Münster. - Keystone

Wie die Stadt Bern mitteilt, hat Kultur Stadt Bern einen «Leitfaden für diversitätsorientierte Kulturförderung für öffentliche und private Trägerschaften» publiziert. Darin werden die wichtigsten Erkenntnisse aus einem mehrjährigen Prozess der diversitätsorientierten Öffnung zusammenfasst.

Der Leitfaden hält das gewonnene Wissen fest und soll auch von anderen öffentlichen und privaten Kulturförderstellen genutzt werden können. Das Hauptaugenmerk der Arbeitshilfe liegt auf der Projektförderung und der Arbeit mit Kommissionen und Jurys.

Kultur Stadt Bern orientiert sich am Grundsatz der Teilhabegerechtigkeit. In einer Stadt mit einer vielfältigen Bevölkerung sollen die Angebote der Kulturförderung möglichst breit zugänglich sein und die Realität dieser Diversität abbilden.

Angesichts des gesellschaftlichen Wandels hat die städtische Kulturförderung im Jahr 2020 einen mehrjährigen Transformationsprozess angestossen. Anhand der Leitfrage «Was können wir unternehmen, um Diversität zu fördern?» wurden die Haltungen und die Arbeitsweisen sowohl der Abteilung Kultur als auch der Kommissionen analysiert, Massnahmen erarbeitet und umgesetzt.

Leitfaden zur Förderung von Diversität in der Kultur

Der nun vorliegende Leitfaden widerspiegelt die Erkenntnisse und Erfahrungen, die Kultur Stadt Bern gesammelt hat. Die Reflexion wurde von den externen Expertinnen Anisha Imhasly und Rahel El‑Maawi begleitet, die den Leitfaden im Auftrag von Kultur Stadt Bern auch verfasst haben.

Der Prozess wurde von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia im Rahmen der Initiative «Interkulturelle Gesellschaft» (heute Innovation und Gesellschaft) von 2020 bis 2024 finanziell unterstützt.

Mit dem neuen Leitfaden wird das gewonnene Wissen weiteren öffentlichen und privaten Förderstellen zugänglich gemacht. Er richtet sich insbesondere an ein interessiertes Fachpublikum und bietet praxisnahe Empfehlungen, wie Diversität in der Kulturförderung gestärkt werden kann.

Kommentare

User #3432 (nicht angemeldet)

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