Nach dem Militärputsch im Sudan rät das Schweizer Aussendepartement EDA von touristischen und nicht dringenden Reisenden in das ostafrikanische Land ab.
Brennende Reifen auf den Strassen von Khartum. In der sudanesischen Hauptstadt wird gegen die Machtübernahme durch das Militär protestiert. Foto: Uncredited/New Sudan NNS/AP/dpa
Brennende Reifen auf den Strassen von Khartum. In der sudanesischen Hauptstadt wird gegen die Machtübernahme durch das Militär protestiert. Foto: Uncredited/New Sudan NNS/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Das EDA rät von Reisen in das ostafrikanische Land Sudan ab.
  • Die Weisung kommt nach dem kürzlich erfolgten Militärputsch im Land.
  • Wer zwingend nach Sudan reisen muss, soll Sicherheitsabklärungen tätigen.

Das EDA hat am Dienstag seine Reisehinweise entsprechend angepasst. Die Lage sei unübersichtlich und angespannt, schreibt das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA).

Die Empfehlung, auf Reisen nach Sudan möglichst zu verzichten, gelte «bis zur Klärung der Lage». Von Reisen in einzelne Landesteile des Sudan rät das EDA generell ab.

Laut EDA gehen Sicherheitskräfte gewaltsam gegen Demonstrierende vor. Internet- und Telefonverbindungen seien zeitweise unterbrochen. Wer zwingend nach Sudan reisen muss, soll laut EDA via Medien und lokale Kontaktleute Informationen einholen. Ausserdem solle man vorgängig die Sicherheitslage am Zielort abklären.

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