Das Coronavirus zwingt die Schweiz in die häusliche Quarantäne. Da nicht alle Homeoffice machen können, verlängert sich die freie Zeit – zum Backen etwa.
Coronavirus Bananenbrot
Bananenbrote boomen: Auf Instagram begegnet man zu Zeiten des Coronavirus unzähligen Rezepten. - Nau
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die meisten Schweizer leben zurzeit in Quarantäne und arbeiten im Homeoffice.
  • Dadurch steigt die freie Zeit. Doch was damit anfangen?
  • Besonders beliebte: Kochen und backen. Und dort vor allem Bananenbrote. Doch warum?

Die Schweiz ist wegen des Coronavirus im Teil-Lockdown. Der Bundesrat hat die ausserordentliche Lage ausgerufen. Bars, Restaurants, Kinos, Fitnesszentren und sonstige gesellschaftliche Einrichtungen sind geschlossen. Nur Lebensmittelgeschäfte und Apotheken sind noch offen.

Coronavirus Bananenbrot
Fruchtige Variante des Bananenbrots. So backen es viele in der Zeit des Coronavirus. - zVg

Sieht man sich auf Instagram um, scheint sich das Leben vor allem aber ums Kochen zu drehen. Nicht nur bei Promis, sondern auch Normalos.

Im Lockdown scheinen viele den Kochlöffel entdeckt zu haben, auch diejenigen, die sonst nicht mir ihren Kochkünsten glänzen. Dabei sehr beliebt: Bananenbrote.

Bananenbrot Linda Fäh Coronavirus
Auch Ex-Miss-Schweiz backt in der Quarantäne Bananenbrot. - Instagram/@linda_faeh_official

Auf den ersten Blick nicht sehr ernährungsbewusst. Denn eigentlich hat ein Bananenbrot im Vergleich zu einem herkömmlichen Brot deutlich mehr Kalorien. Beim normalen Brot sind es rund 265 Kilokalorien pro 100 Gramm. Beim Bananenbrot rund 325.

Nadia Leuenberger, Ernährungsberaterin und Inhaberin von Leuenberger-Nutrition, erklärt das Phänomen. «Die meisten Schweizer sind im Homeoffice und haben dementsprechend mehr Zeit, sich mit dem Thema Ernährung zu beschäftigen», sagt sie. «Es handelt sich um eine Mischung aus Brot und Kuchen, die als gesünder gilt als das herkömmliche Weissbrot.»

Denn: Im Gegensatz dazu kann das Bananenbrot ohne raffinierten Zucker gebacken werden. Die Süsse stammt dann einfach vom Fruchtzucker der Bananen. Ausserdem muss bei der Herstellung kein Weizenmehl verwendet werden.

«Es schmeckt, es enthält Früchte und durch die Bananen, Milch und Eier enthält das Bananenbrot einen interessanten Anteil an Proteinen.»

Vor allem im Fitnessbereich wird auf eine Ernährung mit einem hohen Proteinanteil geachtet. Denn: «Protein ist ein wichtiger Makronährstoff bezüglich der Sättigung, hilft beim Muskelaufbau oder -erhalt und unterstützt den Regenerationsprozess», so Leuenberger.

Das Bananenbrot eigne sich einerseits als gesundes Frühstück, Snack vor dem Training oder leichteres Dessert. Ein gesünderer Nachtisch im Kuchenformat. «Schliesslich massgebend für eine gesunde Ernährung ist aber der ganze Tag», so die Ernährungsberaterin. Nicht nur das einmalig gebackene Bananenbrot.

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