Bündner erwarten hohe Kosten wegen Olympia in Italien

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    Chur,

    Graubünden plant für die Olympischen Winterspiele in Italien ein Verkehrskonzept. Der Kanton rechnet mit Kosten von 5,5 Millionen Franken.

    Olympia
    Ein Schneedepot: Italien bereitet sich schon jetzt auf die olympischen Winterspiele vor. Auch die Bündner rechnen mit Kosten. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Graubünden plant wegen Olympia mit Kosten von 5,5 Mio. Franken für Verkehr und Sicherheit.
    • Viele Zuschauer werden über den Bündnerland zu den Wettkampfstätten reisen.
    • An Spitzentage werden rund 12'000 Besucherinnen und Besucher erwartet.

    Graubünden rechnet aufgrund der Olympischen Winterspiele in Italien mit Kosten von rund 5,5 Millionen Franken für ein Verkehr- und Sicherheitskonzept.

    Der Kanton erwartet tausende Zuschauer, die über das Bündnerland an die Austragungsorte Livigno und Bormio reisen werden.

    Der Kanton sieht insbesondere am Standort Livigno Herausforderungen, wie er am Mittwoch in einer Mitteilung bekannt gibt.

    An Spitzentagen 12'000 Zuschauer erwartet

    An Spitzentagen rechnet Graubünden mit etwa 12'000 Zuschauern. Rund ein Drittel davon werde über den Kanton anreisen.

    Der einspurige Tunnel Munt La Schera hinter dem Ofenpass ist ein Nadelöhr. Er reagiert bereits unter normalen Bedingungen empfindlich auf erhöhtes Verkehrsaufkommen.

    Graubünden setzt auf Shuttlebusse und ÖV-Umschichtung

    Ziel des kantonalen Konzepts sei nun, die Besucherinnen und Besucher schon früh auf den öffentlichen Verkehr zu lenken.

    Um in kurzer Zeit möglichst viele Personen durch den engen und 3,5 Kilometer langen Tunnel zu befördern, werden Shuttlebusse eingesetzt.

    Ein sehr dichter Takt erlaube 17 Bussfahrten pro Stunde. Die Tunneldurchfahrt für Privatfahrzeuge werde nur während bestimmter Zeitfenster für einen eingeschränkten Personenkreis möglich sein.

    Die voraussichtlichen Kosten von 5,5 Millionen Franken für das Verkehrsmanagement und das Sicherheitskonzept bilde eine Maximalvariante ab. Italien stelle einen Beitrag in Aussicht.

    Graubünden plant Gebühren fürs Parkieren

    Der Kanton teilte mit, dass bei einem nicht kostendeckenden Betrieb die restlichen Kosten von den Gästen getragen werden müssen. Dies erfolgt durch Gebühren für die Nutzung des Park+Ride-Systems und des Shuttleservices.

    Freust du dich auf Olympia 2026 in Mailand und Cortina?

    Die 25. Olympischen Winterspiele finden vom 6. bis 22. Februar in der italienischen Region Mailand-Cortina statt.

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    Kommentare

    User #3648 (nicht angemeldet)

    Was geht uns das an! Wir Bündner haben ausser Lärm und Dreck und Kosten gar nicht davon, dass die Leute ins Livigno zu den Olympischen Spiele reisen. Die Italiener sollen gefälligst die ganzen Kosten von 5,5 Mio. zusammen mit dem Olympischen Komitee tragen. Alles andere ist Steuergelder verschwenden!

    User #4183 (nicht angemeldet)

    Italien hat nach Griechenland die zweihöchste Staatsverschuldung aller 27 EU-Ländern, sogar Rumänien hat weniger Schulden. Immer grossspurig daherkommen, aber dann leere Kassen haben. Wie geht das überhaupt!? Das IOC sollte nur Kandidatenländer für die olimp. Winterspiele zulassen, die mittelhohes Staatsdefizit aufweisen. Sonst nicht!!!

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