Bio Suisse und das Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL prüfen in einem gemeinsamen Projekt, ob und wie die biologische Landwirtschaft klimaneutral werden kann. Erste Ansatzpunkte wurden bereits im Rahmen einer noch nicht abgeschlossenen Vorstudie identifiziert, wie die Institutionen am Donnerstag mitteilten.
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Der Präsident von Bio Suisse, Urs Brändli. (Archivbild) - Keystone

Bio Suisse und das Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL prüfen in einem gemeinsamen Projekt, ob und wie die biologische Landwirtschaft klimaneutral werden kann. Erste Ansatzpunkte wurden bereits im Rahmen einer noch nicht abgeschlossenen Vorstudie identifiziert, wie die Institutionen am Donnerstag mitteilten.

Um klimafreundlicher zu produzieren, gebe es verschiedene Möglichkeiten. Als Beispiel nennt Knut Schmidtke, Direktor für Forschung, Extension und Innovation am FiBL, die Zusammensetzung des Futters bei Rindern. Diese müsse so erfolgen, dass die Tiere weniger Methan emittierten. Auch die Nutzungsdauer der Milchkühe könne erhöht sowie erneuerbare Energien genutzt werden, um landwirtschaftliche Maschinen anzutreiben.

Allerdings: Klimaneutralität sei nur erreichbar, wenn unvermeidliche Emissionen kompensiert würden, etwa durch die Speicherung von Kohlenstoff über pflanzliche Biomasse.

Im Biolandbau sei ein grosser Wille zur Veränderung spürbar, sagte Urs Brändli, Präsident von Bio Suisse. «Das ist äusserst wichtig, um das Ziel einer klimaneutralen Biolandwirtschaft anzugehen.

Die Vorstudie, die Ende Jahr vorliegen soll, werde umreissen, welchen Weg Bio Suisse und das FiBL gehen werden, um das Ziel der klimaneutralen biologischen Landwirtschaft zu erreichen, so Schmidtke.

Die Landwirtschaft ist in der Schweiz für 14 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich.

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