Babynahrung von Nestlé erneut zurückgerufen

Melsada Zec-Zejnic
Melsada Zec-Zejnic

Vevey,

Babynahrung von Nestlé steht erneut im Fokus. In der Schweiz wird Säuglingsmilch wegen des gefährlichen Toxins Cereulid zurückgerufen.

babynahrung
Nestlé ruft Babynahrung zurück, nachdem das Toxin Cereulid in einzelnen Chargen nachgewiesen wurde. - keystone

Nestlé ruft in der Schweiz weitere Babynahrungs-Chargen zurück, nachdem ein gefährliches Toxin in Säuglingsmilch nachgewiesen wurde. Laut dem «SRF» handelt es sich um das Bakteriengift Cereulid, das zu schweren Vergiftungen führen kann.

Das betroffene Warenlos betrifft die Säuglingsmilch «Beba Optipro1», wie «Swissinfo» berichtet. Der Rückruf erfolgt in Zusammenarbeit mit der zuständigen kantonalen Vollzugsbehörde, teilte das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung mit.

Cereulid kann nach der Einnahme Übelkeit, Erbrechen und Magenschmerzen auslösen. Besonders Säuglinge gelten als stark gefährdet, wie «SRF» berichtet.

BLV warnt Eltern vor betroffener Babynahrung

Das BLV hat die Öffentlichkeit über den Rückruf informiert und rät Eltern dringend, betroffene Produkte nicht zu verwenden. Informationen zu den genauen Chargennummern der Babynahrung finden sich auf den Webseiten von Nestlé und des BLV.

Fühlst du dich ausreichend über die Rückrufe von Babynahrung informiert?

Zahlreiche Hersteller, darunter Nestlé, Danone, Lactalis und Hochdorf, führten weltweit Rückrufe wegen möglicher Cereulid-Kontamination durch. Hintergrund ist laut Industrie ein verschmutztes Öl eines chinesischen Zulieferers, wie «Watson» schreibt.

Nestlé betonte laut dem «SRF», dass andere Produktlinien nicht betroffen seien und die Sicherheit der Säuglinge oberste Priorität habe. Dennoch sorgt der Rückruf in der Schweiz und im Ausland für Verunsicherung bei Eltern.

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Kommentare

User #5902 (nicht angemeldet)

Habe mal das Interet befragt: "Die Tatsache, dass mehrere Hersteller weltweit betroffen sind, ist kein Zufall, sondern hat eine klare Ursache: eine gemeinsame, verunreinigte Zutat aus einem einzigen Zulieferer. Das betroffene Rohmaterial ist ARA-Öl (Arachidonsäure-Öl), ein wichtiges Fettsäure-Additiv in Säuglingsnahrung, das die Gehirnentwicklung fördern soll. Dieses Öl stammt von einem chinesischen Unternehmen namens Cabio Biotech mit Sitz in Wuhan. Es gehört zu den wenigen globalen Anbietern dieses speziellen Öls, weshalb es von vielen großen Herstellern wie Nestlé, Danone, Lactalis und Hochdorf verwendet wird. Als Nestlé Anfang Dezember 2025 bei eigenen Qualitätskontrollen Cereulid in diesem Öl entdeckte, wurde die Quelle identifiziert. Nestlé informierte daraufhin Branchenverbände und Behörden, sodass auch andere Hersteller gewarnt und ihre Chargen überprüfen konnten. Dies erklärt, warum der Rückruf sich rasch auf Dutzende Länder und mehrere Marken ausweitete – alle nutzten dasselbe kontaminierte ARA-Öl. " Vielleicht sollten die Medien mal darüber berichten - ein Biotech-Labor in Wuhan, was für ein Zufall...

User #3264 (nicht angemeldet)

Kein Controlling bei der Firma?

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